Wirtschaft : NACHRICHTEN

Drei Milliarden mehr für Kurzarbeit

Berlin - Die Wirtschaftskrise reißt bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) immer größere Finanzlöcher auf. Der Verwaltungsrat der Behörde bewilligte am Freitag in Nürnberg für das laufende Jahr Mehrausgaben von knapp 5,4 Milliarden Euro, wie Mitgliedern des Gremiums sagten. Wichtigster Kostentreiber ist die Kurzarbeit. Allein dafür werden nun drei Milliarden Euro mehr veranschlagt. Zum Jahresende erwartet die BA einen Fehlbetrag von 16,3 Milliarden Euro, den sie gerade noch aus ihren Rücklagen decken kann. 2010 droht dann ein Schuldenberg von 22 Milliarden Euro. rtr

Männer gehen später in Rente

Berlin - Wer Arbeit hat, geht zunehmend später in Rente. Bei westdeutschen Männern liegt das Renteneintrittsalter inzwischen bei durchschnittlich 63,5 Jahren – und damit so hoch wie seit 31 Jahren nicht mehr. In Ostdeutschland gingen Männer zuletzt mit durchschnittlich 63 Jahren in Altersrente – das ist der höchste Wert seit 1993, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Freitag in Berlin mitteilte. Bei den Frauen, die in eine Altersrente gingen, gab es zuletzt kaum Veränderungen. Im Westen blieb das Eintrittsalter unverändert bei 63,2 Jahren, im Osten stieg es minimal auf 61,7 Jahre. dpa

Auto für 1450 Euro auf dem Markt

Neu Delhi - Eineinhalb Jahre nach der Präsentation des billigsten Autos der Welt ist am Freitag der erste Tata Nano ausgeliefert worden. Tata-Chef Ratan Tata habe den Wagen dem ersten Kunden in der westindischen Metropole Mumbai persönlich übergeben, teilte Tata Motors mit. Der Preis für das Basismodell ab Werk und ohne Steuern liegt bei 100 000 Rupien (1450 Euro). Mit Transportkosten und Mehrwertsteuer ist der günstigste Nano ab 112 735 Rupien zu haben. Die Nachfrage ist gewaltig. Die ersten 100 000 Nanos werden unter Vorbestellern ausgelost. dpa

Ölpreise ziehen kräftig an

New York/London - Die Ölpreise haben am Freitag nach überraschend guten Konjunkturdaten aus den USA kräftig angezogen. Die Preise legten in kurzer Zeit um bis zu zwei Dollar zu. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI zur August-Lieferung 63,63 Dollar, 1,61 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung sprang auf 65,38 Dollar, 1,63 Dollar mehr als am Vortag. dpa

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