Wirtschaft : NACHRICHTEN

Britische Banken

mit Milliardengewinnen

London - Milliardengewinne britischer Großbanken machen Hoffnung auf ein Ende der Bankenkrise: Die beiden Banken Barclays und HSBC konnten im ersten Halbjahr trotz hoher Abschreibungen Gewinne verbuchen. Während Barclays bis Ende Juni das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 2,98 Milliarden Pfund (3,5 Milliarden Euro) steigern konnte, verlor HSBC zwar mehr als 50 Prozent. Der Gewinn lag aber noch bei fünf Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro). Beide Institute hatten keine Staatshilfen in Anspruch genommen und konnten von einem starken Investmentbanking profitieren. Erwartet wurden nach den positiven Ergebnissen auch wieder hohe Bonuszahlungen für die Investmentbanker der Londoner City. dpa

   

Umsatz der Bahn

bricht um 14 Prozent ein

Berlin - Die Deutsche Bahn gerät immer stärker in den Sog der Wirtschaftskrise. Der Umsatz brach nach Angaben aus Unternehmenskreisen im ersten Halbjahr um fast 14 Prozent ein. Der Rückgang hat sich damit verglichen mit den ersten Monaten des Jahres noch beschleunigt. Mit rund 14,3 Milliarden Euro nahm die Bahn zwischen Januar und Juni über zwei Milliarden Euro weniger ein als im Vorjahreszeitraum. Bis Mai sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern bereits um über die Hälfte auf unter 500 Millionen Euro zusammengeschmolzen, sagten mit den Zahlen Vertraute. Nachdem die Krise sich lange auf den Güterverkehr und die Spedition Schenker konzentriert hatte, ist nun auch der bislang stabile Personenverkehr erfasst worden. Konzernweit schnellte zudem die Zahl der seit Beginn der Krise von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter in die Höhe. Sie liegt nun im gesamten Konzern bei knapp 10 000. rtr

Etwas bessere Zeiten

für Autohersteller in Amerika

Herndon/Dearborn/New York - Die Autobranche hat im Juli in den USA leicht bessere Geschäfte verzeichnet. Volkswagen verkaufte laut einer Mitteilung 0,7 Prozent mehr Fahrzeuge auf dem US-Markt und kam auf 20 590 Wagen. Auch für Ford lief es besser. Dem US-Hersteller gelang erstmals seit Monaten eine Absatzsteigerung um 2,3 Prozent auf nun 165 279 Fahrzeuge. Audi verringerte sein Absatzminus in den USA und verkaufte im Vergleich zum Vorjahresmonat 6407 Fahrzeuge (5,8 Prozent) weniger. Auch Porsche hat den Absatzeinbruch verlangsamen können. Im Vergleich zum Juli 2008 wurde mit 1744 Fahrzeugen 47 Prozent weniger Autos an Kunden ausgeliefert. Daimler musste einen weiteren Verkaufsrückgang hinnehmen. Der Absatz der Marken Mercedes-Benz und Smart sank im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt um 24,2 Prozent auf 17 646 Fahrzeuge. Auch BMW verkaufte mehr als ein Viertel weniger Fahrzeuge. Der Absatz der Marken BMW und Mini sank um 26,7 Prozent auf 21 253 Fahrzeuge. dpa

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