Wirtschaft : NACHRICHTEN

Telekommunikationsmarkt wächst

Berlin - Trotz der Konjunkturkrise wächst der weltweite Telekommunikationsmarkt. Die Zahl der Handynutzer werde in diesem Jahr erstmals die Vier- Milliarden-Marke überschreiten. Damit nutzten rechnerisch zwei Drittel der Weltbevölkerung ein Handy, berichtete am Dienstag der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory. Das stärkste Wachstum kommt derzeit aus den Schwellenländern in Asien, Südamerika und Osteuropa. „Die Telekommunikation reagiert nur geringfügig auf die Wirtschaftskrise. Die Zahl der Handy- und Internetnutzer in aller Welt steigt nach wie vor kräftig an“, sagte Bitkom- Präsident August-Wilhelm Scheer. AP

US-Verbraucherzuversicht gestiegen

Washington - Die amerikanischen Verbraucher sind wieder zuversichtlicher. Der Index für das Verbrauchervertrauen stieg von 47,4 Punkten im Juli auf 54,1 Punkte im August. Dies teilte das Conference Board, ein Institut der Privatwirtschaft, am Dienstag in New York mit. Die Aufhellung der Stimmung wird von Experten mit den vergleichsweise positiven Nachrichten vom Arbeitsmarkt begründet. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 9,4 Prozent, obwohl zunächst mit mehr Arbeitslosen gerechnet worden war. dpa

Zentralbanken horten Gold

London - In der Krise setzen auch die Notenbanken auf Wertbeständiges. Wie aus Daten des World Gold Councils hervorgeht, haben die Zentralbanken, die Mitglied des Goldabkommens sind, bislang lediglich 144 Tonnen des Edelmetalls am Markt verkauft. Möglich gewesen wären Verkäufe von bis zu 500 Tonnen. Das Goldabkommen läuft noch bis Ende September. Eine Neuauflage des Abkommens, das aufgelegt wurde, damit Verkäufe aus den Notenbankreserven nicht zu starken Schwankungen am Goldmarkt führen, ist bereits seit einigen Wochen beschlossene Sache. Besonders viel Gold haben die französische Notenbank und die Europäische Zentralbank verkauft. rtr

Schlichtungsstelle überlastet

Berlin - Bahn- und Flugreisende können bei hartnäckigen Streitigkeiten mit dem Anbieter nicht mehr die Schlichtungsstelle Mobilität einschalten. Wegen vieler noch zu bearbeitender Fälle würden ab sofort keine neuen Anliegen mehr angenommen, die Bearbeitungszeit sei auf vier Monate gestiegen, teilte die Schlichtungsstelle mit. Sie ist bisher beim Verkehrsclub Deutschland VCD angesiedelt. Telefonische Informationen würden aber weiterhin erteilt (030/4699700). Die Schlichtungsstelle wurde seit 2004 vom Bundesverbraucherministerium finanziert, stellt aber zum 30. November die Arbeit ein. Die Einrichtung soll von einer Schlichtungsstelle abgelöst werden, die von Verkehrsunternehmen selbst getragen wird. Erst im Dezember nimmt die Stelle für öffentlichen Personenverkehr ihre Arbeit auf. Bis dahin kann man sich bei Beschwerden nur an die Unternehmen selbst wenden. dpa/AFP

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