Wirtschaft : NACHRICHTEN

„SZ“: GM will Opel nicht verkaufen

München - Der US-Autokonzern General Motors (GM) will Opel einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge nicht mehr verkaufen. Das meldete das Blatt am Freitagabend vorab unter Berufung auf Informationen aus dem GM-Verwaltungsrat. Das „Wall Street Journal“ hatte bereits vor zwei Tagen gemeldet, GM wolle Opel nun doch nicht verkaufen, sondern mehr als eine Milliarde Dollar in das Unternehmen investieren. Die „SZ“ schreibt in ihrer Samstagausgabe, der Verwaltungsrat von General Motors werde sich auf seiner Sitzung am kommenden Dienstag dafür aussprechen, sein deutsches Tochterunternehmen lieber zu behalten. AP

Erasco ruft Bohneneintopf zurück

Lübeck - Wegen Gesundheitsrisiken hat der Erasco-Konzern seinen Grüne-Bohnen-Eintopf mit dem Haltbarkeitsdatum 2013 zurückgerufen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Verzehr könne zu gesundheitlicher Gefährdung führen. Kunden können unter der Telefonnummer 0800 / 100 17 33 kostenfrei betreffende Dosen melden. AFP

Schaeffler drosselt Kurzarbeit

Herzogenaurach - Der finanziell angeschlagene Autozulieferer Schaeffler fährt wegen wachsender Auftragsumfänge die Kurzarbeit zurück. „Aufgrund leichter Volumensteigerungen können wir an drei Standorten die Kurzarbeit aussetzen“, sagte Unternehmenssprecher Detlef Sieverdingbeck am Freitag. Dies sei in den Werken Hirschaid, Ingolstadt und Gunzenhausen der Fall. dpa

USA: 9,7 Prozent Arbeitslose

Washington - Der Jobabbau in den USA hat sich im August verlangsamt. Insgesamt fielen 216 000 Stellen weg, teilte das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mit. Das waren so wenige wie seit einem Jahr nicht mehr. Analysten hatten für August den Abbau von 225 000 Stellen erwartet. Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,7 Prozent von 9,4 Prozent im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. rtr

Ryanair erhöht Gepäckgebühr

London - Der Billigflieger Ryanair erhöht erneut die Gepäckgebühr. Von Oktober an müssen Passagiere, die ihr Gepäck am Flughafen aufgeben wollen, pro Flug statt 20 Euro nun 30 Euro bezahlen. Beim Check-In im Internet werden künftig statt 10 Euro 15 Euro für Gepäck fällig. dpa

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