Wirtschaft : NACHRICHTEN

China und USA streiten heftig

Peking - Die Spannungen im Handel zwischen den USA und China verschärfen sich. Nach den US-Strafzöllen auf chinesische Reifenimporte hat China seinerseits Ermittlungen wegen der angeblichen Ausfuhr von Hühnerfleisch und Autoteilen aus den USA zu Schleuderpreisen eingeleitet. Das Handelsministerium in Peking sprach von Klagen heimischer Hersteller über „unfairen Wettbewerb“. China fordere die USA zu Gesprächen im Rahmen der Mechanismen der Welthandelsorganisation (WTO) zur Beilegung von Handelsdisputen auf, teilte ein Sprecher am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua mit. Mit den Strafmaßnahmen hätten die USA gegen WTO-Vorschriften verstoßen. dpa

Milchviehhalter protestieren weiter  

Freising/Itzehoe - Die Milchviehhalter wollen sich mit weiteren Aktionen in Deutschland gegen die niedrigen Preise für ihre Produkte wehren. „Es ist sicherlich mit weitergehenden Protesten zu rechnen“, sagte der Chef des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter, Romuald Schaber, am Montag. Vor dem Aldi- Zentrallager im schleswig-holsteinischen Horst protestierten am frühen Morgen rund 40 Bauern gegen Niedrigpreise von Molkereien. Die niedrigen Erzeugerpreise haben nach Einschätzung des Milchviehhalterverbands viele Landwirte an den Rand des Ruins gebracht. Der Verband fordert eine Regulierung der Milchmenge. Der Deutsche Bauernverband lehnt einen Milchstreik ab. dpa

CO2-Ausstoß von Lkw soll sinken

Brüssel - Nach den strengeren Grenzwerten für Pkw will die EU-Kommission auch den Herstellern von Lastwagen härtere Umweltauflagen machen. Ab Juli 2013 produzierte leichte Lkw und Vans sollen nicht mehr als 175 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, der Reuters vorliegt und der im Oktober veröffentlicht werden soll. Ab 2020 würde der Grenzwert auf 135 Gramm gesenkt. Dies betrifft Lkw bis 2,6 Tonnen. Die EU hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass die CO2-Emissionen von Autos bis 2015 schrittweise von derzeit 160 Gramm je Kilometer auf 120 Gramm sinken müssen. 2020 sollen es nur noch 95 Gramm sein. rtr

LBBW muss noch mehr sparen

Stuttgart - Die größte deutsche Landesbank LBBW muss bis zu 400 Millionen Euro einsparen. Die bisher beschlossene Kürzungsvorgabe von 210 Millionen Euro solle knapp verdoppelt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Montag aus LBBW-Kreisen. Das Sparprogramm sei notwendig, um die Erwartungen der EU-Kommission zu erfüllen, hieß es. Die EU hat ein Restrukturierungskonzept zu einer der Bedingungen für eine Billigung der Milliardenhilfen für den Branchenprimus gemacht, der mit voller Wucht von der Finanzkrise getroffen worden war. dpa

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