Wirtschaft : NACHRICHTEN

Fed will Banker-Gehälter deckeln

New York - Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) will bei der Festlegung von Banker-Gehältern künftig mitreden. Von der neuen Regelung wären laut „Wall Street Journal“ zehntausende Banker in den USA betroffen. Gehälter und Boni würden von den Kontrolleuren aber nicht festgelegt, sondern nur überprüft und geändert, wenn die Fed glaubt, dass Vergütungsregelungen Bankangestellte zu hohen Risiken ermuntern. Die endgültigen Vorschläge sollen in wenigen Wochen vorgelegt werden. pf

Die Deutschen rauchen mehr

Dortmund - In Deutschland wird wieder mehr geraucht. Die Zahl der verkauften Zigaretten sei im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um eine Milliarde auf 45 Milliarden Stück gestiegen, teilte der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie am Freitag mit. Seit 2002 war der Absatz stetig um insgesamt fast 40 Prozent gesunken. Der Umsatz des Tabakmarktes stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 300 Millionen Euro auf 11,6 Milliarden Euro. dpa

Erzeugerpreise steigen wieder

Wiesbaden - Die Erzeugerpreise sind im August erstmals seit elf Monaten im Vergleich zum Vormonat wieder leicht gestiegen. Allerdings lagen sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Erzeugerpreise geben einen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. Hauptursache für die Entwicklung waren wie in den Vormonaten die Energiepreise. Im August lag der Erzeugerpreisindex um 0,5 Prozent höher als im Juli 2009, aber 6,9 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Im Juli waren die Erzeugerpreise um 7,8 Prozent unter den Vorjahresstand gefallen, der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik im Jahr 1949. AP

Keine Kündigung wegen Bagatelle Hamm - Die fristlose Kündigung gegen einen Bäckereimitarbeiter wegen des angeblichen Diebstahls von Brotaufstrich bleibt unwirksam. Der Belag hatte einen Wert von weniger als zehn Cent. Das Landesarbeitsgericht Hamm bestätigte am Freitag ein entsprechendes Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund vom März (Az: 13 Sa 640/09). Das Unternehmen hatte in einem Fall Berufung eingelegt. Die Richter entschieden aufgrund einer Interessenabwägung zugunsten des Angestellten, erklärten aber, dass grundsätzlich auch der Diebstahl von „geringwertigen Vermögensgegenständen“ Grund für eine fristlose Kündigung sei. AFP

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