Wirtschaft : NACHRICHTEN

Bundesrat beschließt neues Erbrecht

Berlin - Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für zahlreiche Reformen gegeben. So drohen Fluggesellschaften und Reiseanbietern künftig Geldstrafen von bis zu 25 000 Euro bei Lockangeboten für Flugtickets. Unternehmen müssen mit Sanktionen rechnen, wenn sie in ihrer Werbung Zusatzkosten wie Steuern, Flughafengebühren oder sonstige Zuschläge unterschlagen. Auch beim Erben soll es künftig gerechter zugehen. Die Länderkammer beschloss ein neues Pflichtteilsrecht. Das neue Recht bringt zudem Haus- und Firmenerben Vorteile sowie Erben, die nahe Angehörige pflegen. Zudem hat der Bundesrat auch den Weg für die bessere Bekämpfung von Steuerhinterziehung frei gemacht. Bürger oder Firmen, die Geschäfte in Steueroasen machen, müssen diese künftig rasch und nachvollziehbar dokumentieren. Wer dies nicht tut, dem drohen Sanktionen, etwa ein Verbot, Betriebsausgaben steuerlich absetzen zu dürfen. AFP

Neue Frau an der Spitze von Henkel

Düsseldorf - Der Gesellschafterausschuss von Henkel hat Simone Bagel- Trah zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Am kommenden Dienstag soll die 40-jährige Urureneklin des Firmengründers Fritz Henkel zur Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmt werden. dpa

Pauschalgebühren sind unzulässig

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine pauschale Bearbeitungsgebühr für Rücklastschriften in Höhe von 50 Euro für unzulässig erklärt. Nach einer am Freitag bekannt gegebenen Entscheidung des Gerichts dürfen Unternehmen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Bearbeitungsgebühren verlangen, die den zu erwartenden Schaden übersteigen. Schadensersatz könne nur für die Kosten der Rücklastschrift verlangt werden, nicht für einen eigenen Aufwand des Unternehmens selbst. Auch als „Entgelt“ seien die 50 Euro nicht einzustufen (Az: Xa ZR 40/08).  Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.AP

Berliner Bau macht weniger Umsatz

Berlin - Der Umsatz der Berliner Bauunternehmen ist im Juli 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 Prozent auf 138,5 Millionen Euro gesunken. Der Auftragseingang ging in den befragten Betrieben um 7,8 Prozent auf 120,1 Millionen Euro zurück. Die Zahl der tätigen Personen lag mit 8961 um 1,5 Prozent über der des Vorjahres. Somit hat sich die Wirtschaftskrise noch nicht auf die Beschäftigtenzahlen der Berliner Baubetriebe ausgewirkt. ddp

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