Wirtschaft : NACHRICHTEN

Ex-Vorstand verklagt Commerzbank

Frankfurt am Main - Der ehemalige Risikovorstand der Commerzbank, Wolfgang Hartmann, hat seinen Ex-Arbeitgeber verklagt. Der 60-Jährige klagt vor dem Landgericht Frankfurt auf millionenschwere Abfindungs- und Pensionszahlungen. Die Commerzbank lehnte einen Kommentar zu dem Fall ab. Hartmann war im Mai aus dem Vorstand ausgeschieden. Derzeit ist die Klage noch im sogenannten Vorverfahren, die Commerzbank hat nach Angaben eines Justizsprechers noch einige Wochen Zeit, hierzu juristisch zu antworten. HB

360 000 Fahrräder geklaut

Berlin - In Münster werden die meisten Räder geklaut, in Bayern die meisten Diebstähle aufgeklärt. Wie die jüngste Kriminalstatistik ausweist, wurden im vergangenen Jahr fast 360 000 Fahrräder gestohlen, nur jeder zehnte Fall wird aufgeklärt. Alles in allem entsteht dadurch ein Schaden von 123 Millionen Euro. Während in Bayern 16 Prozent der Fälle aufgeklärt werden, beträgt die Quote in Bremen nur vier Prozent. Mit 2100 Diebstählen je 100 000 Einwohner führt Münster die Statistik an – allerdings hat Münster auch die mit Abstand größte Fahrraddichte. Tsp

Chinesen bauen zehn Millionen Pkw

Peking - Chinas Autobauer haben erstmals die symbolisch wichtige Marke von zehn Millionen Fahrzeugen pro Jahr geknackt. Nur die USA und Japan haben eine vergleichbar hohe Produktion. Das zehnmillionste Fahrzeug rollte demnach in einer Fabrik in Changchun vom Band. Der Automarkt der Volksrepublik ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, im Januar übertraf der Fahrzeugabsatz erstmals den in den USA. AFP

Angehörige klagen gegen Airbus

Atlanta - Angehörige der Opfer der im Juni über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Maschine verklagen Airbus und eine Reihe anderer Firmen auf Entschädigung. Ein Anwalt reichte die Klage am Montag im Namen von Angehörigen von acht der 228 Todesopfer des Air-France-Fluges 447 vor einem US-Gericht im Bundesstaat Illinois ein. Der Airbus vom Typ A330 sei fehlerhaft und auf unverhältnismäßige Weise gefährlich gewesen. rtr

Fachkräftemangel im Osten

Nürnberg - Die Unterbeschäftigung im Osten könnte durch den Bevölkerungsrückgang bis 2025 zwar rein rechnerisch sinken – gleichwohl warnen Experten vor der Gefahr eines Fachkräftemangels bei immer noch hoher Arbeitslosigkeit. Das Angebot an Arbeitskräften in den neuen Ländern und Berlin schrumpft bis 2025 voraussichtlich um mehr als ein Fünftel auf rund 7,4 Millionen, wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Zugleich werde die Zahl der Beschäftigten nur um rund 200 000 auf etwa 6,9 Millionen zurückgehen. AFP

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