Wirtschaft : NACHRICHTEN

Microsoft und Murdoch gegen Google

New York/Düsseldorf - Microsoft und Rupert Murdochs Medienkonzern News Corporation planen offenbar eine weitreichende Zusammenarbeit im Suchmaschinenbereich. Die beiden wollen, dass Inhalte aus dem Murdoch-Konzern nicht mehr bei der Google-Suche auftauchen, sondern nur noch bei Microsofts Suchmaschine Bing. Das berichten US-Medien. Microsoft sei bereit, dem Medienhaus dafür Geld zu bezahlen. Mit dem Bündnis hofft Microsoft dem Erzrivalen Google Marktanteile abjagen zu können. News Corp wiederum bekäme eine weitere Einnahmequelle für seine Onlineinhalte jenseits von Werbung und Abogebühren. Zu dem Medienkonzern gehören neben dem „Wall Street Journal“ auch das Boulevardblatt „Sun“. Laut „Financial Times“ verhandelt Microsoft auch mit anderen Medienfirmen darüber, ihre Inhalte nicht mehr von Google finden zu lassen. HB

Dieter Hundt wiedergewählt

Berlin - Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat Dieter Hundt am Montag in Berlin für weitere zwei Jahre zum Arbeitgeberpräsidenten gewählt. Hundt ist Aufsichtsratsvorsitzender des Autozulieferers Allgaier und seit 1996 Arbeitgeberpräsident. Tsp

O2 und E-Plus klagen

Düsseldorf - Die für das kommende Jahr geplante Frequenzauktion der Bundesnetzagentur stößt auf Widerstände. Die Mobilfunkunternehmen E-Plus und O2 haben vor dem Verwaltungsgericht in Köln Klage gegen das Vergabeverfahren eingereicht. Die beiden E- Netzbetreiber sehen sich gegenüber den größeren Anbietern Vodafone und T-Mobile benachteiligt, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Die Bundesnetzagentur hatte im Oktober den Weg für die Auktion frei gemacht und die Vergaberegeln vorgestellt. Insgesamt kommt im kommenden Jahr ein Paket von 360 Megahertz in mehreren Frequenzbereichen unter den Hammer - das bislang größte in der Geschichte des deutschen Mobilfunks. dpa

Familienfirmen schaffen Jobs

Stuttgart - Die deutschen Familienunternehmen bleiben das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Zwischen den Jahren 2006 bis 2008 hätten die 500 größten Betriebe, die von Familien kontrolliert werden, ihre Beschäftigtenzahlen durchschnittlich um 2,2 Prozent erhöht, sagte der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes, am Montag in Stuttgart. Die Dax-Konzerne hätten dagegen Stellen abgebaut. Im selben Zeitraum sei bei den börsennotierten Firmen die Mitarbeiterzahl im Schnitt um 2,6 Prozent geschrumpft.dpa

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