Wirtschaft : NACHRICHTEN

Deutsche Energieagentur erwartet steigende Strompreise

Berlin - Die Deutsche Energieagentur (Dena) rechnet trotz der Wirtschaftsflaute in den nächsten Jahren mit weiter steigenden Strompreisen sowie einem Bedarf an neuen Kraftwerken. „Die Situation hat sich sogar zur bisherigen Einschätzung verschärft“, sagte Dena-Chef Stephan Kohler am Montagabend in Berlin. Bis zum Jahr 2020 müssten zwischen 10 500 und 14 000 Megawatt an neuer Stromproduktion ans Netz gehen. Dies gelte selbst bei der Annahme eines bis 2020 sinkenden Stromverbrauchs von acht Prozent, da alte Kraftwerke ersetzt werden müssten. Es sei auch nicht realistisch, dass der Ausbau von effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen auf 25 Prozent der Erzeugung steigen werde. rtr

US-Regierung korrigiert

Konjunkturschätzung nach unten

Washington - Die US-Regierung hat ihre Konjunkturschätzung für das dritte Quartal nach unten korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt sei zwischen Juli und September nur um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen, teilte das Handelsministerium mit. In einer ersten Schätzung war das Ministerium noch von 3,5 Prozent ausgegangen. Grund für die Senkung seien neue Daten, die von einer schwächeren Entwicklung der Verbraucherausgaben und von einem größeren Handelsbilanzdefizit als bislang angenommen ausgingen. Die Verbraucherausgaben, das Rückgrat der US-Konjunktur, seien im dritten Quartal nur um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Zunächst war ein Plus von 3,4 Prozent erwartet worden. AFP

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