Wirtschaft : NACHRICHTEN

EU untersucht deutschen Gasmarkt Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen den deutschen Gasmarkt erneut unter die Lupe. Das bestätigte EU- Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag in Brüssel, ohne Details oder Firmennamen zu nennen. Der RWE-Konzern hatte sich bereits zu Jahresbeginn auf Druck von Kroes dazu verpflichtet, sein gesamtes westdeutsches Gasübertragungsnetz zu verkaufen. dpa

Japan plant riesiges Konjunkturpaket

Bangalore - Die japanische Regierung wird einem Zeitungsbericht zufolge am Freitag ein Konjunkturpaket im Volumen von umgerechnet insgesamt rund 180 Milliarden Euro beschließen. Ein Sechstel des Pakets sei für Programme bestimmt, die umgehende Fiskalausgaben erforderten, berichtete die Zeitung „Nikkei“ am Freitag (Ortszeit). Einschließlich Steuergutschriften für Kommunalverwaltungen belaufe sich die Summe der Haushaltsausgaben sogar auf knapp ein Drittel des Gesamtpaketes. Zur Finanzierung diene ein zweiter Zusatzhaushalt, hieß es in dem Bericht weiter. Die Regierung wolle erklären, für das Programm keine neuen Staatsanleihen aufzulegen. rtr

Mehr Solaranlagen als erwartet

Aachen - Die Produktion von Solarstrom wächst nach einer neuen Studie in Deutschland weit stärker als gedacht. In diesem Jahr entstehen in Deutschland zusätzliche Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 3000 bis 4000 Megawatt, wie das Fachmagazin „Photon“ am Donnerstag unter Berufung auf seine Jahresumfrage unter Netzbetreibern mitteilte. Der Zuwachs liege demnach weit über der Prognose des Bundesumweltministeriums. Die hierzulande insgesamt installierte Solaranlagenleistung werde bis Ende 2009 voraussichtlich die Zehn-Gigawatt-Marke erreichen, teilte die Zeitschrift mit. Das entspreche in etwa der Stromproduktion eines Atomkraftwerks vom Typ Biblis A. Solarstrom dürfte demnach 2010 etwa zwei Prozent des deutschen Verbrauchs abdecken. AFP

Ostdeutsche Stimmung hellt sich auf

Halle - Im verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich das Geschäftsklima spürbar aufgehellt. Laut der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) vom November bewerten die rund 300 befragten ostdeutschen Unternehmen sowohl ihre Geschäftsaussichten als auch ihre Geschäftslage besser als noch im September. Deutlich besser sei die Stimmung unter den großen Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten. Anders als in vorangegangenen Umfragen seien die positiven Impulse aus der ostdeutschen Industrie diesmal kräftig genug, um eine deutliche Aufhellung des Konjunkturklimas anzuzeigen. ddp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben