Wirtschaft : NACHRICHTEN

Bahn gewinnt Großauftrag

Berlin - Die Deutsche Bahn hat zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ein Auswahlverfahren für die Vergabe von Schienennahverkehren im Ausland gewonnen. Die britische Tochter DB Regio UK sei als „bevorzugter Bieter“ für ein Verkehrsnetz im Nordosten Englands als Sieger aus dem Verfahren hervorgegangen, teilte der Konzern am Freitagabend mit. Der Vertrag solle bis Mitte Januar endgültig ausgehandelt werden. Ende November hatte der Konzern in Schweden eine Ausschreibung gewonnen.Tsp

VW kann Kapital erhöhen

Hamburg - Die Volkswagen-Aktionäre haben in der Nacht zu Donnerstag mit großer Mehrheit eine Kapitalerhöhung sowie Sonderrechte für das Land Niedersachsen als Anteilseigner beschlossen. Damit ist der Weg frei für den Einstieg bei Porsche. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren bis zu 135 Millionen neue, stimmrechtslose Vorzugsaktien ausgegeben werden. Zu aktuellen Kursen könnten so rund acht Milliarden Euro in die Kassen fließen. Niedersachsen wurde das Recht auf die Besetzung von zwei Aufsichtsratsposten eingeräumt, solange das Land über 15 Prozent der Stammaktien hält. Zudem liegt die Sperrminorität bei 20 Prozent statt bei sonst üblichen 25 Prozent. AP

Bundesbank erwartet Wachstum Frankfurt am Main - Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Bundesbank in den kommenden beiden Jahren langsam von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten erholen. Laut der am Freitag vorgestellten halbjährlichen Wirtschaftsprognose erwarten die Notenbanker im kommenden Jahr ein Plus der Wirtschaftsleistung von 1,6 Prozent und 2011 von 1,2 Prozent, wenn die Effekte aus den Konjunkturpaketen nachlassen. Der Absturz in diesem Jahr werde mit einem Minus von 4,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts etwas glimpflicher ausgehen als zur Jahresmitte mit minus 6,2 Prozent erwartet. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiterhin einer der Problembereiche der Erholung.rtr

Weniger Amerikaner verlieren Job

Washington - Die Konjunkturerholung in den USA schlägt allmählich auch auf den Arbeitsmarkt durch. Im November büßte die größte Volkswirtschaft der Welt nach Angaben des US-Arbeitsministeriums vom Freitag nur noch 11 000 Stellen ein und damit weit weniger als erwartet. Ökonomen hatten mit einem Abbau von rund 125 000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote fiel mit zehn Prozent allerdings kaum geringer aus. dpa

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