Wirtschaft : NACHRICHTEN

Mehr Privatinsolvenzen

Hamburg - Von Januar bis September dieses Jahres haben fast 97 000 Menschen Privatinsolvenz angemeldet. Das sind 10,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2008, wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel mitteilte. Dabei gebe es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Die Bremer nehmen das Insolvenzgericht am häufigsten in Anspruch - vor Schleswig-Holstein und Niedersachsen. dpa

Umsatzrückgänge in der Industrie

Berlin - Die deutsche Industrie hat im Oktober auch beim Umsatz einen Rückschlag hinnehmen müssen. Neben dem Minus bei den Aufträgen und der Produktion setzten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes 0,7 Prozent weniger um als im September, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies ist der erste Rückgang im Monatsvergleich seit Juli; im August und September hatte der Wirtschaftszweig jeweils ein Plus von 1,8 Prozent verzeichnet. rtr

Abschlüsse werden anerkannt

Berlin - Im Ausland erworbene Berufsabschlüsse sollen einfacher anerkannt werden. Das Kabinett verabschiedete am Mittwoch Eckpunkte zur Anerkennung entsprechender Qualifikationen. Die Regierung reagiert damit auch auf den Fachkräftemangel in Deutschland. Das Verfahren werde flexibel von der Teilanerkennung bis zur vollen Anerkennung reichen, erklärte das Ministerium. dpa/kna

200 000 Häuser für Ghana

Seoul - Die südkoreanische STX-Gruppe hat aus Ghana einen Auftrag im Wert von zehn Milliarden Dollar (etwa 6,8 Milliarden Euro) zum Bau von 200 000 Wohnhäusern erhalten. Die Häuser sollen zwischen 2010 und 2015 in zehn Städten des westafrikanischen Landes entstehen, darunter auch in der Hauptstadt Accra, teilte der Konzern am Mittwoch nach der Unterzeichnung eines Abkommens mit der ghanaischen Regierung mit. dpa

Elf Millionen neue Jobs in China

Peking - In China dürften 2009 nach amtlichen Angaben elf Millionen neue Jobs entstanden sein. Dies wären zwei Millionen mehr, als sich die Regierung ursprünglich zum Ziel gesetzt hatte. Offiziellen Schätzungen zufolge hatten mehr als 20 Millionen chinesische Wanderarbeiter ihren Job im Zuge der Finanzkrise verloren. rtr

Einigung im Brötchen-Streit

Dortmund - Im sogenannten Dortmunder Brötchen-Streit wird die zweite fristlos entlassene Sekretärin weiterbeschäftigt. Darauf einigte sich die 42-jährige Angestellte mit ihrem Arbeitgeber, dem Baugewerbeverband Westfalen. Der Verband hatte der Frau fristlos gekündigt, weil sie ohne Erlaubnis Brötchen von einem Buffet genommen hatte. Die 59-jährige Kollegin hatte sich mit dem Verband vor gut zwei Wochen auf eine Abfindung geeinigt.dpa

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