Wirtschaft : NACHRICHTEN

300 Millionen für den Mittelstand

Berlin - Hilfe für den Mittelstand: Das Konzept für den von der Deutschen Bank vorgeschlagenen Fonds für Eigenkapitalhilfen soll nach Worten von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann schon bald stehen. „Die Deutsche Bank hat sich verpflichtet, 300 Millionen Euro dafür bereitzustellen“, sagte Ackermann am Donnerstag nach einem Treffen der Initiative „Finanzplatz Deutschland“ mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin. Das Konzept solle nun in „wenigen Tagen“ fertig sein. rtr

RWI erwartet höheres Wachstum

Berlin - Die kräftige Erholung in der zweiten Hälfte 2009 sorgt nach Einschätzung des Essener RWI auch im kommenden Jahr für stabiles Wachstum. Die deutsche Wirtschaftsleistung werde 2010 um 1,6 Prozent zulegen, teilte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung mit. Bislang hatte die Prognose bei 1,2 Prozent gelegen. Gleichwohl werde die Arbeitslosigkeit steigen, Ende 2010 sei mit 3,8 Millionen Arbeitslosen zu rechnen. rtr

MAN zahlt 150 Millionen Euro Strafe

München - Der Münchner MAN-Konzern muss wegen Bestechung von Kunden über 150 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Diese Gesamtsumme ist von der Münchner Staatsanwaltschaft und dem Oberlandesgericht sieben Monate nach einer Großrazzia bei MAN verhängt worden. Weitere gut 50 Millionen Euro muss MAN an Anwaltskosten berappen. Dazu kommen Steuernachzahlungen in mutmaßlich zweistelliger Millionenhöhe. An diesem Freitag will MAN vermutlich auch neue Vorstände präsentieren.mgh

KfW vereinfacht Firmenkredite

Berlin - Nach dem Kredit-Krisengipfel Anfang Dezember im Kanzleramt hat die staatliche Förderbank KfW ihr Kreditprogramm für den Mittelstand vereinfacht. Unternehmen könnten sich nun leichter Geld leihen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Demnach können Mittelständler schon jetzt die Finanzierung für ihre Betriebsmittel für das gesamte kommende Jahr beantragen. Bislang sei es nur möglich gewesen, den aktuellen Liquiditätsbedarf zu beantragen. dpa

Stuttgart 21 genehmigt

Stuttgart - Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 ist endgültig genehmigt. Nach dem Bahn-Aufsichtsrat haben auch Vertreter von Land, Stadt und Region für das 4,1 Milliarden Euro teure Projekt gestimmt. Bei dem Vorhaben soll der Kopfbahnhof bis 2019 in eine unterirdische Durchgangsstation umgebaut werden. Nach Informationen des „Handelsblatts“ hätte ein Ausstieg aus dem Projekt die Bahn zwei Milliarden Euro gekostet – für Rückabwicklung von Planungen, Grundstücksrückgabe und die Rückzahlung von Zuschüssen. Tsp/HB

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