Wirtschaft : NACHRICHTEN

EU genehmigt Hilfen für HRE

Brüssel - Der krisengeschüttelten Bank Hypo Real Estate (HRE) kann vorübergehend mit zwei Staatsgarantien von insgesamt 18 Milliarden Euro geholfen werden. Die Garantien seien angemessen, „um eine beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben Deutschlands zu beheben“, teilte die EU-Kommission nach einer Untersuchung mit. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte: „Diese Garantien werden der Bank helfen, um dringenden Liquiditätsbedarf zu decken. Natürlich werden diese Maßnahmen berücksichtigt, wenn die Kommission eine finale Entscheidung über den Umstrukturierungsplan der Bank trifft.“ Wann dies sein wird, ließ Kroes offen. Die HRE wurde im Zuge der Finanzkrise verstaatlicht. dpa

Staat mildert Krise am Bau

Wiesbaden - Die massiven staatlichen Investitionsprogramme mildern die Krise am Bau ab. Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe lag im Oktober um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Branchenumsatz sank binnen Jahresfrist allerdings um 1,8 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro nach einem Minus von 4,1 Prozent im September. dpa

Streit um Mobilfunkauktion beendet

Düsseldorf - Die Bundesnetzagentur hat eine wichtige Hürde auf dem Weg zur geplanten Auktion von Mobilfunkfrequenzen beseitigt. Er habe alle Irritationen mit der EU-Kommission ausräumen können, sagte Behördenchef Matthias Kurth nach einem Treffen mit EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding am Montag. Reding hatte in der Vergangenheit Bedenken gegen die Auktion geltend gemacht, bei der Frequenzen versteigert werden, die Rundfunk- und Fernsehanstalten nicht mehr benötigen. Mithilfe der Frequenzen soll auch außerhalb der Ballungsräume der schnelle Zugang zum Internet über Funk möglich werden. Die Auktion soll im zweiten Quartal 2010 beginnen. rtr

Frankreich investiert in China

Peking - Frankreich und China haben in der Luftfahrt- und Atomindustrie Milliardenkooperationen ausgehandelt. Das verkündeten die beteiligten französischen Industriekonzerne bei einem Besuch von Frankreichs Regierungschef François Fillon in Peking. Der französische Triebwerkhersteller Safran sicherte sich mit seinem US-Partner General Electric ein Abkommen zur Lieferung von Triebwerken für Chinas erstes großes Passagierflugzeug C919. Auf jeden Partner entfielen fünf Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro), berichtete das Finanzblatt „La Tribune“. Der Gesamtwert samt Wartung liege bei 15 Milliarden Dollar. In der Provinz Guangdong gab Fillon den Startschuss für den Bau des Atomkraftwerkes Taishan und eine Gemeinschaftsfirma zu seinem Bau und Betrieb. dpa

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