Wirtschaft : NACHRICHTEN

Zum Fest steigen die Spritpreise

Berlin - Kurz vor den Feiertagen sind die Spritpreise wieder gestiegen. Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Durchschnitt 1,131 Euro und damit 4,7 Cent mehr als eine Woche zuvor, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Der Preis für Superbenzin kletterte um 3,8 Cent auf 1,323 Euro. Am Ölpreis könne der Anstieg nicht liegen, da sich dieser binnen einer Woche kaum verändert habe, sagte ein Sprecher. Nach Berechnungen des Hamburger Energieinformationsdienstes (EID), der wöchentlich die Preise bei Tankstellen im gesamten Bundesgebiet abfragt, sind Benzin und Diesel in dieser Woche lediglich um zwei Cent je Liter gestiegen. Zumindest beim Benzin sei dies mit höheren Beschaffungskosten an der Rotterdamer Rohstoffbörse zu erklären, hieß es. APD/kph

Einzelhandel zeigt sich zufrieden

Berlin - Die Einzelhändler sind trotz Wirtschaftskrise bisher weitgehend zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. „Der Endspurt war richtig gut, die Städte sind voll“, sagte eine Sprecherin vom Branchendachverband HDE. Auch das Handelsunternehmen Douglas und der Warenhauskonzern Karstadt äußerten sich positiv. Das Weihnachtsgeschäft bei Karstadt sei profitabel und laufe besser als erwartet, sagte ein Sprecher vom Arcandor-Insolvenzverwalter. Die Versandhändler berichteten von steigenden Umsätzen und versprechen sich einen zusätzlichen Schub durch die Kältewelle. rtr

Erfinder melden weniger Patente an

München - Erfinder haben in diesem Jahr in Deutschland deutlich weniger Patente angemeldet als 2008. Die Zahl ging einer Prognose zufolge um rund sieben Prozent auf 57 900 zurück, wie das Deutsche Patent- und Markenamt mitteilte. Grund für diese Entwicklung seien ganz sicher auch die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise. Einen kräftigen Rückgang gab es demnach 2009 auch bei den Markenanmeldungen. Nach den Hochrechnungen des Amtes wurden in diesem Jahr 73 500 Marken angemeldet, neun Prozent weniger als 2008. APD

Mehr Milchbauern geben auf

Berlin - Immer mehr Milchbauern sind durch den zeitweise extremen Milchpreisverfall in Existenznot geraten und haben nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes aufgegeben. Ihre Zahl habe sich binnen eines Jahres um 3665 beziehungsweise 3,7 Prozent auf 95 776 im November verringert, berichtete der Verband unter Hinweis auf Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. dpa

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