Wirtschaft : NACHRICHTEN

DIW-Präsident will aufklären

Berlin - DIW-Präsident Klaus Zimmermann will am heutigen Freitag die Öffentlichkeit über seine Einschätzung der Finanzaffäre informieren. Das Pressegespräch ist Teil einer Kommunikationsoffensive, für die Zimmermann die PR- Firma WMP Eurocom engagiert hat. Zu WMP gehören der frühere Chefredakteur der „Bild“, Hans-Hermann Tiedje, der ehemalige Regierungsberater Klaus- Peter Schmidt-Deguelle sowie der Medienmanager und Ex–Hertha-Präsident Bernd Schiphorst. Am Donnerstagvormittag lud Zimmermann seine Mitarbeiter im DIW zum Jahresempfang ein. Es gab Mineralwasser und Sekt – und dazu die Versicherung Zimmermanns, er habe alle wesentlichen Kritikpunkte des Berliner Rechnungshofes in seiner Stellungnahme für den Berliner Senat widerlegt. Die Prüfer werfen DIW-Chef Zimmermann unter anderem die regelwidrige Verwendung öffentlicher Mittel vor. alf

Steuereinnahmen schrumpfen rapide

Berlin - Die Steuereinnahmen sind als Folge der Krise im vergangenen Jahr kräftig abgesackt. Insgesamt nahmen Bund, Länder und Gemeinden (ohne reine Gemeindesteuern) 2009 rund 484,88 Milliarden Euro ein. Das geht aus Zahlen des Finanzministeriums hervor. Das ist ein Rückgang von 5,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Noch stärker fiel das Minus für den Dezember aus, in dem die Steuereinnahmen um 6,2 Prozent zurückfielen. Der Bund wurde von der Entwicklung etwas schwächer getroffen als die Länder und Gemeinden. Immerhin fallen die Jahresergebnisse positiver aus als in der letzten Steuerschätzung vom November 2009. Damals hatten die Steuerschätzer einen Rückgang der gesamten Einnahmen um 6,6 Prozent vorhergesagt. rtr

Krise verschreckt Aktionäre

Frankfurt am Main - Die Zahl der Aktionäre in Deutschland ist im Krisenjahr 2009 weiter gesunken. Im Schnitt hatten 8,8 Millionen Menschen in Aktien oder Fonds mit Aktienbeständen investiert, das sind gut fünf Prozent weniger als im Vorjahr und rund 30 Prozent weniger als auf dem Höhepunkt des Börsenhypes im Jahr 2001. Das berichtete das Deutsche Aktieninstitut am Donnerstag. dpa

Einschnitte in Solarförderung ab April Berlin - Verbraucher sollen nach dem Willen der Bundesregierung schneller als bisher vorgesehen von ihrem Beitrag zur Förderung des Solarstroms entlastet werden. So ist an eine Kürzung der von ihnen im Strompreis aufzubringenden Umlage für Neuanlagen schon von April an gedacht, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Für Dach- und Freiflächenanlagen sei an eine einmalige Verringerung um 16 bis 17 Prozentpunkte geplant. Das Kabinett soll im Februar über eine Vorlage von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) entscheiden. dpa

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