Wirtschaft : NACHRICHTEN

Fonds will Schadenersatz von EADS

Frankfurt/München - Der Luftfahrtkonzern EADS sieht sich mit Schadenersatzforderungen wegen angeblicher Täuschung der Öffentlichkeit über die Probleme beim Airbus A380 konfrontiert. Die Fondsgesellschaft der deutschen Sparkassen, Deka Investment, und die Anlagegesellschaft der größten irischen Lebensversicherung, Irish Investment Managers, wollen nach Medieninformationen von EADS Schadenersatz für den Kursabsturz der Luftfahrtaktie im Juni 2006 einklagen. Am Donnerstag soll eine erste Anhörung stattfinden. dpa

Häusler soll BayernLB-Chef werden

München - Der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Gerd Häusler, soll offenbar neuer Chef der angeschlagenen BayernLB werden. Bayerische Regierungskreise bestätigten am Montagabend entsprechende Medienberichte, Details wurden jedoch noch nicht bekannt. Die Bank und das bayerische Finanzministerium wollten die Personalie zunächst nicht kommentieren. Derzeit wird die Bank kommissarisch von Stefan Ermisch geleitet. dpa

Spitzentreffen zur Kreditklemme

Berlin - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) plant für den 11. März ein Spitzentreffen zu den wachsenden Finanzierungsproblemen in der Wirtschaft. Daran nähmen die Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen, Rainer Brüderle (FDP) und Wolfgang Schäuble (CDU), sowie führende Vertreter der Verbände aus Güter- und Finanzwirtschaft teil, sagte DIHK-Chef Martin Wansleben am Montag. rtr

Conergy einigt sich mit US-Zulieferer

Hamburg - Das angeschlagene Solarunternehmen Conergy feiert einen Befreiungsschlag: Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Hamburger im Streit mit ihrem US-Zulieferer MEMC geeinigt. Der ursprünglich acht Milliarden US-Dollar schwere Liefervertrag für Siliziumwafer sei an den tatsächlichen Bedarf des Conergy-Werks in Frankfurt/ Oder angepasst worden. Damit habe dieses jetzt wieder eine Chance, am Markt zu bestehen, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. Die Börse reagierte am Montag begeistert. Anfänglich gewann die Aktie rund 25 Prozent.dpa

Ed Whitacre bleibt GM-Chef

Berlin - Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) wird dauerhaft von Vorstandschef Edward Whitacre geführt. Der 68-Jährige hatte nach dem Abgang des früheren GM-Chefs Fritz Henderson Anfang Dezember das Amt kommissarisch übernommen. Er hält schon den Posten als Verwaltungsratschef inne. Ein Verbleib in seinem Amt sei die „beste und stabilste Lösung“, hieß es in einer Mitteilung. GM verpflichtete sich zudem, die Kredite der US- Regierung und der kanadischen Regierung bis Juni zurückzuzahlen. mot

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