Wirtschaft : NACHRICHTEN

Einkommen in Berlin steigen

Potsdam/Berlin - Die Einkommen der Menschen in der Region Berlin-Brandenburg sind gestiegen. Die Bruttoeinkommen pro Kopf erhöhten sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr in Berlin um 1,9 Prozent und in Brandenburg um 2,5 Prozent. Das teilte das Amt für Statistik am Freitag mit. Der durchschnittliche Brutto-Monatsverdienst erreichte demnach im Jahr 2008 in Berlin 2269 Euro und in Brandenburg 1917 Euro. Im bundesweiten Vergleich lagen beide Länder damit im unteren Drittel. ddp

Widerstand gegen Axel Weber

Frankfurt - Die Ambitionen von Bundesbank-Präsident Axel Weber, Nachfolger von Jean-Claude Trichet als Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) zu werden, stoßen auf Widerstand im Europaparlament. Der Chef der deutschen CDU/CSU-Gruppe, Werner Langen, lehnt eine Berufung Webers ab. Die Zeit sei „noch nicht reif“ für einen deutschen EZB-Präsidenten, sagte er dem „Handelsblatt.“ rtr

Industrie stützt die Wirtschaft

Berlin - Die Industrie stützt derzeit die deutsche Wirtschaft. Das produzierende Gewerbe habe im letzten Quartal 2009 seine Wertschöpfung im Vergleich zum Vorquartal um 1,6 Prozent erhöht, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung am Freitag mit. Insgesamt sei die Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent gestiegen. Das deute „auf eine recht deutliche Expansion“ hin. Das Bruttoinlandsprodukt 2009 schrumpfte nach DIW-Berechnungen um 4,8 Prozent. Das wäre etwas weniger als der vom Statistischen Bundesamt Mitte Januar vorläufig gemeldete Wert von minus 5,0 Prozent. dpa

Milliardär kauft Stadtviertel

New York - Der US-Milliardär Donald Trump könnte die Kontrolle über ein ganzes New Yorker Viertel erlangen. „Leute haben uns gefragt, ob wir uns am Kauf oder dem Betrieb beteiligen wollen“, sagte Trump der „New York Post“. Er wolle sich das genau anschauen. Niemand könne mehr Erfolge vorweisen beim Betrieb von Immobilien als er. Das Stadtviertel mit rund 25 000 Bewohnern sind die Stuyvesant Town und das Peter Cooper Village. Die bisherigen Besitzer um die Immobilienfirma Tishman Speyer und den Vermögensverwalter Blackrock hatten den 56 Gebäude umfassenden Komplex in Manhattan aufgeben müssen, weil ihnen das Geld ausgegangen war.dpa

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