Wirtschaft : NACHRICHTEN

Neuer Höchststand bei Spritpreisen

München - Die Preise für Benzin und Diesel haben im Januar bereits über den Höchstständen für das gesamte Jahr 2009 gelegen. Wie der Automobilclub ADAC am Montag ermittelt hat, kostete ein Liter Super am 14. Januar im Schnitt 1,388 Euro und damit 0,5 Cent mehr als der Maximalpreis aus dem Jahr 2009. Beim Diesel war der teuerste Tag der 8. Januar, als der Durchschnittspreis bei 1,190 Euro lag. AFP

Bauern kritisieren Butterpreise

Berlin - Die Bauern haben die starken Preissenkungen der Discounter für Butter kritisiert. So hätten Produkte wie die faire Milch, die zu höheren Preisen verkauft wird, auf Dauer keine Chance, sagte ein Sprecher des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am Montag. Zahlreiche Discounter senkten den Butterpreis um rund 20 Prozent auf 79 oder 80 Cent pro 250-Gramm-Päckchen. Es sei „nicht stimmig“, wenn der Handel auf der einen Seite sogenannte faire Milchprodukte zu höheren Preisen anbiete und auf der anderen Seite den Preis für Butter senke, sagte der DBV-Sprecher. AFP

Ex-IKB-Chef vor Gericht

Düsseldorf - Der frühere IKB-Chef Stefan Ortseifen muss sich fast drei Jahre nach der Beinahe-Pleite des Geldhauses vor Gericht verantworten. Das Düsseldorfer Landgericht ließ am Montag einem Sprecher zufolge die Anklage gegen den Manager zur Hauptverhandlung zu. Der Prozess werde voraussichtlich nicht vor Mitte April beginnen. Die Staatsanwaltschaft hatte im vergangenen Juli Anklage gegen den Ex-Chef der Bank erhoben. Sie wirft ihm Untreue und Börsenpreismanipulation vor. rtr

Schwere Rezession in Russland

Moskau - Die russische Wirtschaft hat 2009 den stärksten Einbruch seit 15 Jahren erlitten. Das Bruttoinlandsprodukt fiel um 7,9 Prozent, teilte das Statistikamt am Montag in Moskau mit. 2008 war es noch um 5,6 Prozent gewachsen. Ursache der schweren Rezession waren zweistellige Rückgänge bei Industrie- und Bauproduktion. Obwohl das Ergebnis am Ende etwas besser ausfiel, hat Russland stärker unter der weltweiten Krise gelitten als die großen Industrieländer wie die USA oder Deutschland. rtr

Banker fürchten den Staat

Frankfurt am Main - Die befürchtete Einmischung des Staates ist einer Umfrage zufolge derzeit die Hauptsorge der Banker: „Politische Interventionen“ wurden laut der Befragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC unter rund 440 Branchenexperten – davon mehr als 60 Prozent Banker – als Risikofaktor Nummer eins für die Branche genannt. Kreditrisiken liegen auf Platz zwei, auf Rang drei des am Montag veröffentlichten „Banking-Banana-Skins-Index“ folgt die Angst vor Überregulierung. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben