Wirtschaft : NACHRICHTEN

Krise erreicht den Hamburger Hafen

Hamburg - In der Wirtschaftskrise hat Deutschlands größter Seehafen in Hamburg einen Rückgang beim Gütertransport von nahezu historischen Dimensionen zu verkraften gehabt. 2009 sei der Warenumschlag in der Hansestadt im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Fünftel auf 110 Millionen Tonnen gesunken, teilte die Interessengemeinschaft der Hafenbetriebe und -behörden am Donnerstag mit. Bei dem Einbruch handle es sich um einen „in unserer bisherigen Hafenentwicklung außergewöhnlich hohen Rückgang“, erklärte die Vereinigung. Im zweiten Halbjahr 2009 habe es erste Hinweise auf ein vorsichtige Belebung gegeben. Grund für den Einbruch war das krisenbedingt schrumpfende Transportvolumen auf den Weltmeeren. AFP

Helikos stolpert an die Börse

Frankfurt am Main - Das Investment-Vehikel Helikos hat bei seinem Debüt an der Frankfurter Börse einen holprigen Start hingelegt. Die Aktien des ersten deutschen Börsenneulings 2010 starteten am Donnerstag mit 9,50 Euro unter dem Ausgabepreis von zehn Euro und rutschten auf 9,20 Euro ab. Bei dem Börsengang erlöste Helikos 200 Millionen Euro. Helikos ist der erste Neuzugang im Prime Standard der deutschen Börse seit Oktober und eine sogenannte Special Purpose Acquisition Company. Sie hat kein operatives Geschäft, sondern besteht nur aus einem Management, das mit dem eingesammelten Geld ein bislang unbenanntes Unternehmen übernehmen soll. rtr

Arbeitsmarkt bleibt geteilt

Nürnberg - Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung besteht auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein starkes Ost-West- Gefälle. In der letzten Zeit habe sich der Unterschied allerdings etwas verringert, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag in Nürnberg. Trotzdem sei die Arbeitslosigkeit mit einer Quote von 13,5 Prozent im Osten noch immer fast doppelt so hoch wie im Westen. Der Grund dafür sei, dass in den neuen Bundesländern mehr Frauen als in den alten Ländern auf den Arbeitsmarkt drängten. dpa

Neue Sicherheitslücke im Explorer

San Francisco - Microsoft prüft eine neue Sicherheitslücke in seinem Internet Explorer. Die Lücke im Browser des Unternehmens öffne Angreifern möglicherweise den Zugang zum Computer der Nutzer, teilte das US-Unternehmen mit. Betroffen sind vor allem Computer mit dem älteren Betriebssystem Windows XP. Microsoft prüft die Lücke nun und wird nach eigenen Angaben bei Bedarf eine Aktualisierung für seine Nutzer bereitstellen. AFP

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