Wirtschaft : NACHRICHTEN

Logistikkonzernen drohen Bußgelder Brüssel - Den Logistikkonzernen DB Schenker, Kühne + Nagel sowie Panalpina drohen wegen verbotener Preisabsprachen hohe Bußgelder aus Brüssel. Alle drei Unternehmen bestätigten am Mittwoch Ermittlungen der EU-Kommission wegen Kartellverdachts. Die Frachtsparte der Deutschen Post, DHL Global Forwarding, war ebenfalls beteiligt. Interne Recherchen hätten Hinweise auf mögliche Kartellrechtsverletzungen ergeben, teilte die Deutsche Post in Bonn mit. Unter der Voraussetzung einer fortgesetzten Zusammenarbeit habe die Europäische Kommission Immunität bei der Strafverfolgung zugesichert. Die Firmen werden verdächtigt, im Luftfrachtverkehr Preisaufschläge untereinander abgesprochen zu haben. dpa

Talentförderin verlässt Siemens

München - Sie sollte die Karrierechancen von Frauen und ausländischen Nachwuchskräften verbessern – jetzt verlässt die aus Singapur stammende Siemens- Managerin Jill Lee den Elektrokonzern nach nur eineinhalb Jahren. Lee kehre aus ihrer Position als Chief Diversity Officer zurück ins operative Geschäft und übernehme eine neue Aufgabe außerhalb des Konzerns, teilte Siemens am Mittwoch mit. Das Thema bleibe aber Chefsache, sagte eine Siemens-Sprecherin. Das Unternehmen hatte die Initiative für mehr Internationalität und Vielfalt bei der Besetzung des Managements und bei der Förderung von Talenten breit verkündet und Lees Posten dafür eigens geschaffen.SIEMENS AG] dpa

Verdi verhandelt mit Schlecker

Berlin - Die Gewerkschaft Verdi nimmt mit der Drogeriekette Schlecker Tarifverhandlungen auf. Dabei gehe es um einen Beschäftigungssicherungs- und einen Sozialtarifvertrag, wie Verdi am Mittwoch erklärte. Betroffen sind rund 41 000 Beschäftigte. Hintergrund ist der Plan Schleckers, kleine Filialen durch große zu ersetzen. Verdi wirft der Drogeriekette vor, Stellen abzubauen und die Beschäftigten in den neuen Filialen zu schlechteren Bedingungen anzustellen. mho

Banker bedauert Giacometti-Verkauf

Hamburg - SIEMENS AG]Dass die Commerzbank eine Bronzeskulptur von Alberto Giacometti /SIEMENS AG]für eine Rekordsumme versteigert hat, bedauert der Ex-Vorstand der SIEMENS AG]Dresdner Bank/SIEMENS AG], Manfred Meier-Preschany. Die Skulptur „L’homme qui marche I“ hatte bei der Auktion Anfang Februar 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) erzielt. Ihm wäre es lieber gewesen, die Figur wäre an ein Museum gegangen, SIEMENS AG]sagte Meier-Preschany der Wochenzeitung „Die Zeit/SIEMENS AG]“. SIEMENS AG]1980/SIEMENS AG] hatte er die Skulptur für die Dresdner Bank, die 2009 von der Commerzbank übernommen wurde, erworben und dafür 750 000 Dollar bezahlt. Beim Kauf habe er an eine Spekulation auf steigende Preise nicht gedacht, „aber im Rückblick war es ohne Zweifel mein bestes Geschäft“. ccb

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