Wirtschaft : NACHRICHTEN

Zetsche bleibt Chef bis 2013

Stuttgart - Der Aufsichtsrat des Autobauers Daimler hat am Mittwoch erwartungsgemäß die Verträge von Vorstandschef Dieter Zetsche und Forschungschef Thomas Weber verlängert. Beide Verträge enden nun im Dezember 2013, teilte Daimler mit. Die Aufseher stimmten auch der Berufung von Wolfgang Bernhard in das nun wieder aus sechs Vorständen bestehende Führungsgremium zu. Bernhard leitet die Transportersparte von Mercedes-Benz und soll im Vorstand ab sofort auch für Produktion und Einkauf bei Mercedes-Benz Pkw verantwortlich sein. Bernhards Vertrag endet im Februar 2013. rtr

Minister lobt die Deutsche Bahn

Berlin - Nach der Deutschen Bahn sollen auch andere Staatsunternehmen auf den Gebrauch von Anglizismen verzichten. Das fordert Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). „Ich würde mich freuen, wenn andere Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist, auf diesen Zug aufspringen“, sagte er am Mittwoch. Zuvor hatte die Bahn erklärt, möglichst deutsche statt englischer Begriffe zu verwenden. Dies werde „das Bahnfahren für alle Fahrgäste leichter und attraktiver machen“, ist sich Ramsauer sicher. brö

Hotels verbuchen miserables Jahr

Berlin - Hotels, Restaurants und Kantinen haben 2009 die kräftigsten Umsatzeinbußen seit sechs Jahren erlitten. Das Gastgewerbe nahm im Rezessionsjahr 4,1 Prozent weniger ein als 2008. „Das ist der stärkste Umsatzeinbruch seit 2003“, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Ernst Fischer. Betroffen seien vor allem Unternehmen, die vom Firmengeschäft abhängig seien. Für 2010 hofft er auf stagnierende Umsätze. Die Branche ist in die Kritik geraten, da die Bundesregierung den Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen zum Jahresanfang von 19 auf sieben Prozent gesenkt hat. rtr

US-Immobilienmarkt kommt auf Trab

Washington - Die Lage am US-Immobilienmarkt hat sich im Januar überraschend stark aufgehellt. Die Zahl der Wohnbaubeginne stieg aufs Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent auf 591 000, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr lag bei mehr als einem Fünftel, so stark wie seit April 2004 nicht mehr. Das Platzen einer Blase bei amerikanischen Wohnimmobilien hatte die weltweite Finanzkrise ausgelöst. Inzwischen ist die US-Wirtschaft aber auf dem Weg der Besserung: Die Produktion in der Industrie stieg im Januar um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die US-Notenbank mitteilte. Die Unternehmen sind inzwischen so gut ausgelastet wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Die Kapazitätsauslastung lag im Januar bei 72,6 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2008. rtr

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