Wirtschaft : NACHRICHTEN

Mängel bei weiteren Bauprojekten?

Frankfurt - Wegen der Baumängel in der Kölner U-Bahn will der Baukonzern Bilfinger Berger nun auch andere Projekte unter die Lupe nehmen. So werde die ICE-Trasse zwischen Nürnberg und München überprüft, kündigte das Unternehmen am Freitagabend an. Anlass ist eine Mitteilung der Kölner Staatsanwaltschaft. Die Ermittler gingen dem Verdacht nach, dass im Fall der ICE-Trasse Protokolle über den Einbau von sogenannten Erdankern fehlerhaft seien, erläuterte ein Firmensprecher. Die Anker dienen der Stabilisierung von Wänden. rtr

Lidl verbucht steigenden Umsatz

Berlin - Lidl vermeldet trotz der Preiskämpfe unter den Lebensmitteldiscountern Umsatzzuwächse. Die Entwicklung liege „leicht über Vorjahresniveau“, teilte das Unternehmen der „Wirtschaftswoche“ mit. Gegenüber dem Wettbewerber Aldi schlägt Lidl versöhnliche Töne an: Zum 90. Geburtstag des Aldi-Süd-Gründers Karl Albrecht am heutigen Samstag ließ Lidl Glückwunsche ausrichten – man wünsche ihm „vor allem, dass er sich bei guter Gesundheit seines 100. Geburtstages erfreuen kann“. mod

Auch Russland will jetzt abwracken

Moskau - Russland will mit einer Abwrackprämie nach deutschem Vorbild den Auto-Absatz noch in diesem Jahr ankurbeln. Das erklärte die russische Wirtschaftsministerin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau nach einem Gespräch mit ihrem deutschen Amtskollegen Rainer Brüderle (FDP). dpa

BHG stärkt Rechte von Fluggästen

Frankfurt am Main - Fluggäste können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) bei großen Verspätungen Geld zurückverlangen. Verzögert sich die Ankunft eines Fluges drei Stunden oder mehr, kann der Reisende eine Ausgleichszahlung verlangen, wie sie für eine Annullierung des Fluges vorgesehen ist, entschied der BGH in einem am Freitag veröffentlichten Urteil (Az.: Xa ZR 95/06). Voraussetzung sei, dass die Verspätung nicht auf außergewöhnliche Umstände wie Streik oder Unwetter zurückgehe. rtr

Keine Einigung über A400M erreicht

Berlin - Im Streit um die Milliardenmehrkosten beim Militärtransporter A 400 M zeichnet sich kein Durchbruch ab. Die sieben Käuferländer haben weitergehende Forderungen der Airbus-Muttergesellschaft EADS abgelehnt. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Freitag mitteilte, hätten die Käuferländer ein abschließendes Angebot gemacht. dpa

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