Wirtschaft : NACHRICHTEN

Als Fachinformatiker verdienen Frauen mehr als Männer

Frauen verdienen als Fachinformatiker mehr als Männer. Das ergibt sich aus der Auswertung einer laufenden Online-Befragung der Hans-Böckler-Stiftung, für die Daten von 856 Absolventen einer Lehre zum Fachinformatiker berücksichtigt wurden. Demnach haben Frauen in diesem Beruf im Schnitt ein Einkommen von 2661 Euro – das sind rund zwei Prozent mehr als bei ihren männlichen Kollegen. Mit wachsender Berufserfahrung dreht sich das Verhältnis aber um. So verdienen Fachinformatikerinnen in den ersten vier Berufsjahren im Mittel 82 Euro mehr als Männer mit dieser Ausbildung. Danach haben Männer aber die Nase vorn. Auf der Basis einer 38-Stunden-Woche bekommen sie im Durchschnitt monatlich 2610 Euro ohne Sonderzahlungen. (Internet: www.lohnspiegel.de) dpa

Patchworkern geht es

nicht nur ums Geld

Zwei Jobs auf einmal, so genanntes Patchworken – das klingt nach Stress pur. Doch es ist nicht nur Geldnot, die Menschen dazu treibt, hat die Psychologin Sabine Raeder von der Universität Oslo herausgefunden. Sie hat für eine Studie 150 Patchworker in der Schweiz befragt, berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Es gebe unter den Patchworkern auch die „Selbstverwirklicher“, die mit verschiedenen Tätigkeiten vor allem ihre unterschiedlichen Interessen befriedigen wollen. Unfreiwillige Patchworker sind der Studie zufolge allerdings eher unzufrieden. Sie seien oft in zwei befristeten Angestelltenverhältnissen tätig. dpa

Kirchliche Einrichtungen dürfen

nach Konfession einstellen

In kirchlichen Einrichtungen gelten nicht nur beim Streikrecht Sonderregeln für Arbeitnehmer. Bewerber müssen sich unter Umständen auch Fragen nach ihrer Konfession gefallen lassen. Das verstößt zwar eigentlich gegen das gesetzliche Diskriminierungsverbot. Für die Kirche gibt es aber Ausnahmen: „Eine katholischer Kita darf verlangen, dass eine Erzieherin katholisch ist“, sagt der Arbeitsrechtler Jobst-Hubertus Bauer aus Stuttgart. Dies gelte aber nur für „verkündungsnahe“ Jobs mit direktem Bezug zum Glauben, nicht etwa für die Putzfrau. dpa

Elektroingenieure finden meist schnell eine Stelle

Elektroingenieure finden meist recht schnell eine Stelle. Das hat eine Befragung von Berufseinsteigern des Branchenverbandes VDE ergeben, an der mehr als 700 Ingenieure aus dem Bereich teilgenommen haben. Vier von fünf benötigten nach eigenen Aussagen dabei weniger als zehn Bewerbungen, um den Berufseinstieg zu meistern. Rund jeder Zweite hatte beim Vertragsabschluss die Zusage einer weiteren Firma in der Tasche. Und etwa jeder Dritte konnte sogar unter drei Jobangeboten wählen.dpa

Studie: Hartz-IV-Empfänger

bemühen sich um Arbeit

Langzeitarbeitslose nutzen nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern Hartz IV keineswegs als soziale Hängematte, sondern bemühen sich aktiv um Arbeit. Allerdings bleibe ihre Suche nach einer festen, dauerhaften Stelle häufig erfolglos. Auch Ein- Euro-Jobs, Minijobs oder Leiharbeit verbesserten oft nur kurzfristig die Lage der Jobsucher, heißt es in einer in Nürnberg veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie ist im Internet zu finden unter: http://dpaq.de/XjacSdpa

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