Wirtschaft : NACHRICHTEN

DIW sieht Chef nicht entmachtet

Berlin – Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Darstellung zurückgewiesen, wonach sein umstrittener Präsident Klaus Zimmermann durch eine geplante Satzungsänderung teilweise entmachtet werden soll. Das sei falsch, sagte DIW-Sprecher Carel Mohn am Sonntag auf Anfrage. Dem Kuratorium des DIW lägen auf Initiative von Zimmermann selbst Vorschläge zur Änderung der Satzung vor, „die lediglich das Ziel haben, die Vertretungsregeln für das Institut zu verbessern und die schon derzeit wahrgenommenen Rollen klarer zu beschreiben“, betonte Mohn. Die Vorschläge seien mit dem Land Berlin und dem Bund abgestimmt worden. hej

Fast-Food-Ketten spähen Partner aus

Hamburg - Von ihren Franchise-Vertragspartnern in Deutschland, die Restaurant auf eigene Rechnung betreiben, verlangen die amerikanischen Ketten McDonald’s und Subway nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ weitgehende Einblicke in die Intimsphäre und die politische Gesinnung. Wer Partner von Subway werden möchte, müsse der Erstellung eines Prüfberichts „in Einklang mit den Anti-Terror-Gesetzen“ wie dem „USA Patriot Act“ zustimmen. Dieser Report solle Informationen über Charakter, Lebensweise und Beziehungen enthalten. Die Bewerber hätten Auskunft zu erteilen, ob sie „jemals direkt oder indirekt an terroristischen Aktivitäten beteiligt“ gewesen seien, heißt es weiter. McDonald’s, mit mehr als 1300 Filialen Branchenführer in Deutschland, fordere von potenziellen Franchise-Nehmern Angaben über nichteheliche Beziehungen, körperliche Leiden sowie über „Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung“. McDonald’s teilte auf Anfrage mit, die Erfassung diene „der grundlegenden Beurteilung und Dokumentation, ob ein Bewerber für so eine weitreichende Geschäftsbeziehung wie einen Franchisevertrag in Betracht kommt“. Subway wollte sich nicht äußern. dpa

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