Wirtschaft :  NACHRICHTEN 

Petitionsausschuss: Infogesetz muss nachgebessert werden

Der Petitionsausschuss des Bundestages hat sich für Nachbesserungen am sogenannten Verbraucherinformationsgesetz ausgesprochen. Das Gremium hat beschlossen, einen entsprechenden Antrag

eines Bürgers an das Bundesverbraucherschutzministerium weiterzuleiten, berichtete der Pressedienst des Deutschen Bundestages. Der Bürger habe kritisiert, dass sich das Gesetz in der Praxis als weitestgehend wirkungslos herausgestellt habe. Es dauere häufig sehr lange, Informationen mithilfe des Gesetzes bei Behörden einzuholen. Auch sei es meist mit viel Bürokratie verbunden. Zudem seien für Verbraucher häufig die Kosten für die

Auskünfte nur schwer abzuschätzen, kritisiert der Antragsteller. Das Verbraucherinformationsgesetz ist seit Mai 2008 in Kraft. Verbraucher haben durch das Gesetz gegenüber Behörden einen Anspruch auf Informationen über Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel. AFP

Werbung für Kühlschränke

„ohne FCKW“ ist verboten

Hersteller dürfen nicht mit Produkteigenschaften werben, die ohnehin gesetzlich vorgeschrieben sind. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin. Die Supermarktkette Real hatte wiederholt Kühlschränke mit dem Hinweis „Ohne FCKW“ beworben. Dabei ist das Gas als Kühlmittel seit 1995 verboten. Die Werbung täusche die Verbraucher, indem sie suggeriere, dass die Produkte umweltschonender seien als die der Konkurrenten, betonten die Verbraucherschützer. Real hat sich jetzt verpflichtet, die Werbung zu unterlassen. dpa

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