Wirtschaft : NACHRICHTEN

Kinderportale werben zu viel

Berlin - Spielportale im Internet und Webseiten für Kinder enthalten oft unzulässige Werbung. Daher hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) einer Mitteilung vom Freitag zufolge jetzt elf Anbieter abgemahnt. Die Verbraucherschützer hatten stichprobenartig Webseiten von Unternehmen aus der Film-, Werbe- und Medienbranche untersucht. Der VZBV kritisiert, dass viele Unternehmen nicht ausreichend zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt trennen. Besonders problematisch seien eingeblendete Pop-up-Fenster, Verlinkungen zu Webseiten mit nicht altersgerechten Inhalten und Werbung, die Spielen vorgeschaltet ist. esp

Telekom könnte Griechen helfen

Königswinter - Griechenland könnte seine leeren Staatskassen auf Kosten der Deutschen Telekom ein wenig auffüllen. Der griechische Staat habe weiterhin das Recht, einen Teil seiner Aktien an der griechischen Telefongesellschaft OTE an die Telekom zu verkaufen, sagte Telekom-Chef René Obermann am Rande einer Konferenz in Königswinter. „Das kann die griechische Regierung entscheiden. Wir sind gesprächsbereit“, sagte er. Die Telekom war 2008 für 3,2 Milliarden Euro bei dem Staatskonzern eingestiegen. Weiterhin besteht eine Option, der zufolge Griechenland weitere zehn Prozent seiner OTE-Papiere an die Telekom verkaufen kann. Das Paket würde aktuell bis zu 570 Millionen Euro kosten. rtr

VW-Mitarbeiter erhalten Prämie

Wolfsburg - Bei Volkswagen erhalten neben dem Vorstand auch die Beschäftigten eine Sonderprämie. Der Bonus von 1200 Euro pro Mitarbeiter geht an rund 100 000 Beschäftigte der Volkswagen AG sowie der Finanztochter Financial Services. Personalvorstand Horst Neumann sprach von einem „Zeichen der Anerkennung“ für die Leistung der Mitarbeiter. Für das Rekordjahr 2008 hatten die Beschäftigten noch einen Bonus von 4100 Euro erhalten. dpa

LG baut Produktion aus

Paju - Wegen der steigenden Nachfrage nach Flachbildschirmen baut der südkoreanische Hersteller LG Display seine Produktion aus. Für 1,3 Milliarden Dollar solle eine neue Fertigungsanlage entstehen, sagte Konzernchef Kwon Young Soo am Freitag. Von der ersten Jahreshälfte 2011 an sollten dort vor allem große Fernsehmonitore vom Band laufen. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von LCD-Bildschirmen will bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine neue Fertigungsanlage in Betrieb nehmen und plant zudem eine vier Milliarden Dollar teure Fabrik in China. Insgesamt würde so die Kapazität bis 2012 um rund 30 Prozent gesteigert. rtr

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