Wirtschaft : NACHRICHTEN

In Berlin wird mehr gearbeitet

Potsdam - Berlin hat 2009 im Vergleich zu anderen Bundesländern den höchsten Anstieg bei der Erwerbstätigkeit verzeichnet. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg waren in der Bundeshauptstadt im Jahresdurchschnitt insgesamt 1 665 600 Personen angestellt oder selbstständig. Gegenüber 2008 sei damit ein Anstieg der Erwerbstätigkeit von 1,7 Prozent erreicht worden. Der Einkommensanstieg in Berlin lag im Vorjahr auch höher als im Bundesdurchschnitt.ddp

OECD hebt Wachstumsprognose an

Athen - Die OECD hat ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach oben geschraubt. Das Plus werde in diesem Jahr bei 4,0 bis 4,5 Prozent liegen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria. Die kräftige Konjunkturerholung in China und Indien treibe die gesamte Weltwirtschaft an. Bisher war die Organisation von einem Zuwachs von 3,4 Prozent ausgegangen. rtr

Not macht weniger erfinderisch

München - Die Wirtschaftskrise hat den Erfindergeist in deutschen Unternehmen ein wenig gebremst. Die Zahl der Patentanmeldungen ging im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 59 583 zurück, wie das Deutsche Patent- und Markenamt mitteilte. Schwankungen habe es aber auch früher immer wieder gegeben, sagte eine Sprecherin. dpa

Kohlendioxidwerte steigen an

Oslo - Trotz eines Rückgangs der Industrieproduktion in vielen Ländern hat sich in der Atmosphäre mehr Treibhausgas angesammelt. In den ersten beiden Märzwochen sei die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) erneut angestiegen. Das belegen Daten des norwegischen Polar-Instituts und der Stockholmer Universität. Die Internationale Energie-Agentur war im September von einem Rückgang der CO2-Emissionen um 2,6 Prozent ausgegangen. Ein Widerspruch ist das jedoch nicht. Jedes ausgestoßene Treibhausgasmolekül bleibt über Jahre in der Atmosphäre. Die Konzentration kann steigen, obwohl der Ausstoß zurückgeht. rtr

Toyota-Unfall könnte erfunden sein

San Diego - Die Geschichte eines unkontrolliert rasenden Toyota Prius hatte vor einer Woche in den USA für große Medienaufmerksamkeit gesorgt. Nun mehren sich die Zweifel an der Aussage des Fahrers, das Gaspedal habe geklemmt. Eine Untersuchung der Verkehrssicherheitsbehörde und des Herstellers hat keinerlei Fehlfunktionen zum Vorschein gebracht. „Bis jetzt haben wir nichts finden können, was den Vorfall erklärt“, teilte das US-Verkehrsministerium mit. Der 61-jährige James Sikes hatte nach eigenen Angaben erst nach knapp 50 Kilometern und nachdem ein Polizist ihm Anweisungen gegeben hatte seinen Toyota Prius zum Stehen bringen können. Der japanische Hersteller Toyota ruft weltweit acht Millionen Autos wegen der Gefahr zurück, dass sie ungewollt beschleunigen. dpa

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