Wirtschaft : NACHRICHTEN

IWF senkt Prognose für Deutschland

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland leicht gesenkt. Nach dem Einbruch vom vergangenen Jahr sei 2010 mit einem Wachstum von 1,2 Prozent zu rechnen, heißt es in einem Bericht zur deutschen Konjunktur. Für 2011 prognostiziert der IWF einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent. Damit lag der IWF unter den Vorhersagen vom Januar: Da hatte der Währungsfonds seine Prognose für 2010 um 1,2 Punkte auf 1,5 Prozent nach oben korrigiert und für 2011 ein Wachstum von 1,9 Prozent angenommen. dpa

Chef des Abu-Dhabi-Staatsfonds tot

Dubai - Der Chef des Staatsfonds Adia des Emirats Abu Dhabi ist tot. Ein Vertreter der marokkanischen Regierung bestätigte am Dienstag einen Bericht des Senders Al Arabija, wonach die Leiche von Scheich Ahmed bin Sajed Al Nahajan, einem Bruder des Herrschers des Emirats Abu Dhabi, geborgen wurde. Das Segelflugzeug des Scheichs war am Freitag zehn Kilometer südlich der marokkanischen Hauptstadt Rabat in einen Stausee gestürzt. Der Pilot der Maschine überlebte. Der Fonds verfügt Schätzungen zufolge über Vermögenswerte im Volumen von bis zu 700 Milliarden Dollar und zählt damit zu den größten weltweit. rtr

Experte sieht keine Benzin-Abzocke

Köln - Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht keinen Beleg für Preismanipulationen bei Benzin in Deutschland. Der Vorwurf der Preistreiberei sei durch die tatsächliche Entwicklung der Preise an den Tankstellen nicht gedeckt, sagte IW-Energieexperte Hubertus Bardt am Dienstag. Zur Debatte über eine angebliche Abzocke der Autofahrer, wie sie zum Beispiel der ADAC behauptet, meinte Bardt: „Ich halte das für deutlich übertrieben.“ dpa

Versandhaus Otto wächst

Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,5 Prozent auf 10,14 Milliarden Euro erhöht, wie der Onlinehändler mitteilte. Auch das operative Ergebnis werde über dem Vorjahr liegen. Besonders stark wuchs das Geschäft in Deutschland und im weltweiten Onlinehandel. Allein dort verbuchte Otto einen Zuwachs von 22 Prozent auf 3,63 Milliarden Euro. Im Ausland gingen die Umsätze dagegen zurück. dpa

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