Wirtschaft : NACHRICHTEN

Französische Bahn zieht zurück

Paris - Die Deutsche Bahn braucht auf ihren Fernstrecken vorerst keine Konkurrenz durch die französische Staatsbahn SNCF zu fürchten. Die SNCF nimmt vorerst Abstand von ihren Plänen, mittels einer Tochter Strecken wie Hamburg-Berlin-Frankfurt am Main-Straßburg-Mülhausen oder Hamburg-Köln-Heidelberg-München zu befahren, wie eine Sprecherin mitteilte. Die SNCF hätte bis Donnerstagabend Zeit gehabt, ihre entsprechenden Anträge vom vergangenen Oktober bei der Deutschen Bahn zu bestätigen. Es sei „zu früh“, in den deutschen Fernverkehr einzusteigen, hieß es. Die SNCF hatte bei der Bahn im Oktober beantragt, von 2011 bis 2015 mehrere Fernstrecken bedienen zu können. AFP

Toyota führt Rückrufstatistik an

Stuttgart - Aufgrund seiner Mängelserie führt der japanische Autohersteller Toyota einer Aufstellung von „Auto, Motor und Sport“ zufolge hierzulande mit Abstand die Rückrufstatistik im ersten Quartal an. Toyota musste demnach in den ersten drei Monaten des Jahres 215 796 Wagen wegen möglicher Probleme mit dem Bremspedal in die Werkstätten rufen. Hinzu kamen 4000 Autos vom Modell Prius wegen eines Problems mit dem Antiblockiersystem (ABS) der Bremse. Auf dem zweiten Platz der Rückrufstatistik liegt der Hersteller Opel, der 15 600 Wagen des Modells Corsa in die Werkstätten rief, um Probleme an der Klimaregulierung zu beheben. AFP

Audi verkauft so viel wie nie zuvor

Ingolstadt - Das erste Quartal 2010 war für den Autobauer Audi das beste der Unternehmensgeschichte, teilte die VWTochter mit. Die Auslieferungen stiegen um mehr als ein Viertel auf rund 264 100 Autos. Auch der März brachte Audi mit 110 400 Verkäufen ein Rekordergebnis. „Für das zweite Quartal 2010 erwarten wir weiteres Wachstum gegenüber dem Vorjahr“, sagte Vertriebschef Peter Schwarzenbauer. Im Gesamtjahr will Audi wie schon 2008 die Eine-Million-Marke knacken. In Deutschland verzeichnete Audi im März ein Plus von 6,6 Prozent auf rund 22 200 Wagen. dpa

Mehr Arbeitslose in den USA

Washington - In den USA haben sich in der zurückliegenden Woche wieder mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg auf 460 000, teilte das Arbeitsministerium mit. Das waren 25 000 mehr als von Analysten vorhergesagt. Die Zahl der Beschäftigten war aber im März so stark gestiegen wie seit drei Jahren nicht mehr: 162 000 neue Stellen wurden geschaffen. Die US-Wirtschaft ist nach Ansicht von Notenbankchef Ben Bernanke jedoch „bei Weitem noch nicht über den Berg“. dpa

Haushalte verschenken Milliarden

Frankfurt am Main - Die deutschen Privathaushalte verschenken Jahr für Jahr 14 Milliarden Euro, weil sie die schon vorhandenen Möglichkeiten zur Einsparung und zur effizienteren Nutzung von Strom nicht einsetzen. „Die Bundesbürger nutzen diese Möglichkeit nicht, weil mehr als 80 Prozent gar nicht wissen, wie viel Energie sie in den eigenen vier Wänden sparen könnten“, sagt Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Wege dazu zeigt ab Sonntag die weltgrößte Fachmesse Light+Building, die vom 11. bis 16. April in Frankfurt am Main stattfindet. Das Einsparpotenzial in deutschen Privathaushalten bei Strom liegt nach einer TNS-Infratest-Umfrage im Auftrag der Messe Frankfurt bei 50 Prozent. ro

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