Wirtschaft : NACHRICHTEN

BASF streicht 500 Stellen

Frankfurt am Main - Der Chemiekonzern BASF streicht 500 seiner 2900 Stellen im Geschäft mit Pigmenten. Damit reagiert das Management auf Absatzrückgänge in dem Bereich wegen des Einbruchs der Automobilproduktion. Wie BASF mitteilte, sollen einzelne Anlagen geschlossen werden und einige Produkte wegfallen. Alle 22 Standorte weltweit blieben aber erhalten, sagte eine Konzernsprecherin. Pigmente kommen beispielsweise in Autolacken und -beschichtungen zum Einsatz sowie bei Kunststoffen und in der Druckfarbenindustrie. Kosten und erwartete Einsparungen durch den Umbau nannte der Konzern nicht. Bis zum Jahr 2013 soll das Vorhaben abgeschlossen sein. In Europa sollen bis dahin etwa 320 Stellen gestrichen werden – vor allem im britischen Paisley und im baden-württembergischen Grenzach. rtr

Bund hält an Agrarsubventionen fest

Berlin - Die Bundesregierung fordert auch für die nächste große EU-Agrarreform starke Subventionen für deutsche Bauern. Das geht aus einem Entwurf von acht Ministerien hervor. „Für die Jahre nach 2013 muss eine eindeutige und verlässliche Finanzierungsgrundlage (...) geschaffen werden.“ Eine Umschichtung direkter Beihilfen zu Geldern für ländliche Entwicklung wird abgelehnt. Die jetzige EU-Finanzperiode endet 2013. dpa

Deutschlandfonds half 12 000 Firmen

Berlin - Der Deutschlandfonds der Bundesregierung hat im ersten Jahr seit seiner Gründung in der Wirtschaftskrise die Finanzierung von insgesamt 12 200 Unternehmen gesichert. Bei zwei Dritteln der Firmen habe es sich um kleine und mittlere Unternehmen gehandelt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 11,5 Milliarden Euro in Form von Krediten und Bürgschaften bewilligt. Damit seien in der Krise 130 000 Arbeitsplätze gesichert worden. Der Wirtschaftsfonds Deutschland war im März 2009 aufgelegt worden. Ziel ist es, die Geldversorgung der Wirtschaft in der Finanzkrise zu sichern. Der Deutschlandfonds ist Teil der Konjunkturpakete und ist mit 115 Milliarden Euro ausgestattet. AFP

PC im Arbeitszimmer ist gebührenfrei

Kassel - Für Computer mit Internetanschluss in einem häuslichen Arbeitszimmer werden keine gesonderten Rundfunkgebühren fällig. Wenn der Eigentümer bereits Gebühren für seine privaten Geräte bezahlt, ist der PC ein gebührenfreies Zweitgerät, heißt es in einem am Montag bekannt gegebenen Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel. (AZ: 10 A 2910/09). Weil über das Internet auch Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden können, sehen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Computer als „neuartige Rundfunkgeräte“ an und verlangen Gebühren. AFP

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