Wirtschaft : NACHRICHTEN

Weihnachtsgeschäft gut angelaufen

Berlin - Die deutschen Verbraucher haben sich am ersten Adventswochenende kauffreudig gezeigt. Erfreulich laufe das Weihnachtsgeschäft besonders in den Kauf- und Warenhäusern, Möbel- und Einrichtungsgeschäften, Elektronikmärkten und Haushaltswarenläden, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) am Sonntag nach einer bundesweiten Trendumfrage unter Händlern mit. Häufig gekauft wurden demnach auch Schmuck und Uhren, Pullover und Strickwaren, Flachbildschirme und Navigationshandys sowie Spielwaren. Die Mehrheit der befragten Unternehmen blickten auch den kommenden Wochen hoffnungsvoll entgegen. AFP

Internet per Handy immer beliebter

Berlin - Das Surfen mit dem Handy im Internet wird in Deutschland immer beliebter. Mit mobilen Datendiensten machen die Netzbetreiber in diesem Jahr rund 5,1 Milliarden Euro Umsatz und damit rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Branchenverband Bitkom mit. Die Hälfte dieses Umsatzes entfalle bereits auf das Internet-Surfen mit dem Handy – vor einem Jahr habe dieser Anteil noch bei 40 Prozent gelegen. Die andere Hälfte des Umsatzes entfällt demnach auf das Versenden von Kurznachrichten. Unterwegs häufig abgerufen werden laut Bitkom vor allem Verkehrsmeldungen, Wettervorhersagen, Nachrichten und E-Mails. AFP

Polnische Regierung senkt Prognose

Warschau - Wegen der internationalen Finanzkrise hat die polnische Regierung die Wachstumsprognose für das Jahr 2009 von 4,8 auf 3,7 Prozent herabgesetzt. Das teilte Polens Finanzminister Jacek Rostowski am Sonntag mit. Eine Novelle des Haushaltsentwurfs soll das Kabinett am kommenden Dienstag beschließen. Polen sei keine „einsame Insel“, erklärte Rostowski unter Verweis auf die weltweite Krise. Trotzdem seien Polens Wirtschaftsergebnisse „gar nicht so schlecht.“ Polens Ministerpräsident Donald Tusk kündigte inzwischen einen „Plan für Stabilität und Entwicklung“ für sein Land an. Er versicherte, Polens Haushaltsdefizit werde nicht steigen. dpa

DIHK gegen Regeln für Praktika

Berlin - Unternehmen befürchten, dass eine Neufassung der Vorschriften für betriebliche Praktika zum Abbau Tausender Praktikumsplätze führen könnte. „Die jetzt diskutierten Regelungen gefährden jährlich mindestens 100 000 Praktikantenstellen“, sagte Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, der dazu eine Firmenbefragung durchgeführt hat. Das Arbeitsministerium prüft derzeit Rechtsänderungen, um Praktikanten besser vor Ausbeutung zu schützen. Unter anderem ist eine Beweislastumkehr im Gespräch: Firmen müssten dann vor Gericht beweisen, Praktikanten nicht unzulässig eingesetzt zu haben. HB

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