Wirtschaft : NACHRICHTEN

35-Stunden-Woche für Stahlarbeiter

Berlin/Frankfurt am Main - Für die rund 8000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Ostdeutschland tritt am Donnerstag die 35-Stunden-Woche in Kraft. Mit diesem Schritt sei die längst fällige Ost- West-Angleichung in der Stahlindustrie abgeschlossen, teilte die IG Metall mit. Die stufenweise Einführung der 35 Stunden hatte die Gewerkschaft 2003 nach einem Arbeitskampf durchgesetzt. In der Metall- und Elektroindustrie dagegen verlor die IG Metall den Arbeitskampf um das gleiche Ziel. yss

Berlusconi will Autoindustrie helfen

Rom - Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat eine Erneuerung der Abwrackprämie nicht ausgeschlossen. Sollte Ende des Jahres die Notwendigkeit bestehen, Förderungen der Autoindustrie wie die Abwrackprämie zu erneuern, „wird sich die Regierung nicht aus der Affäre ziehen“, erklärte Berlusconi am Mittwoch. Der Ministerpräsident reagierte damit auf Äußerungen des Fiat-Chrysler-Chefs Sergio Marchionne, dass ein Auslaufen der Abwrackprämie ein „Desaster für die Autoindustrie“ bedeuten würde. dpa

Banken akzeptieren Bonus-Regeln

London - Die fünf größten britischen Banken haben der Begrenzung von Boni zugestimmt. Wie der britische Finanzminister Alistair Darling am Mittwochabend mitteilte, akzeptierten die Banken Barclays, HSBC, Royal Bank of Scotland, Lloyds und Standard Chartered die auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh verabschiedeten strengeren Vergütungsregeln. Damit sollen die Extra-Zahlungen bereits für das laufende Jahr an die langfristige Leistung geknüpft werden. Auf dem G20-Gipfel vergangene Woche wurde beschlossen, dass es in Zukunft keine garantierten Boni mehr geben soll. dpa

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