Wirtschaft :   NACHRICHTEN  

GM plant mehr Investitionen bei Opel Washington - Der US-Autobauer General Motors (GM) zieht höhere Investitionen in sein angeschlagenes Tochterunternehmen Opel in Erwägung, als bislang zugesagt. Das berichtete das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Ziel sei es, so an die von GM für die Sanierung eingeplanten staatlichen Hilfen von 2,7 Milliarden Euro von europäischen Ländern mit Opel-Standorten zu gelangen. 1,5 Milliarden davon sollen aus Deutschland kommen. Bislang hatte GM erklärt, sich mit 600 Millionen Euro an dem Sanierungsplan zu beteiligen. AFP

Evonik baut Riesenbatterien

Essen - Der Industriekonzern Evonik will mit Lithium-Ionen-Großbatterien erstmals marktfähige Stromspeicher für Wind- und Sonnenenergie anbieten. Eine erste Versuchsanlage werde in diesem Jahr in der Nähe des saarländischen Evonik-Kohlekraftwerkes Völklingen aufgebaut, verlautete es am Sonntag aus Konzernkreisen. Das Unternehmen hofft auf einen Milliardenmarkt. Dezentrale Großspeicher für die erneuerbaren Energien gibt es bisher nicht. dpa

83 Millionen Dollar für US-Banker

New York - Der zum Jahreswechsel abgetretene Chef der Bank of America, Kenneth Lewis, bekommt von dem Geldhaus, das er mit der waghalsigen Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch ins Straucheln brachte, insgesamt 83 Millionen Dollar. Der Großteil – rund 57 Millionen Dollar – geht auf Pensionsansprüche zurück, die Lewis über die Jahre angesammelt hat. Auf ein Gehalt hat Lewis für das vergangene Jahr verzichtet, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. dpa

Fannie Mae macht Megaverlust

Washington - Der US-Baufinanzierer Fannie Mae hat im abgelaufenen Jahr einen gigantischen Verlust angehäuft und braucht weitere Hilfe vom Steuerzahler. Unterm Strich häufte der größte Immobilienkreditgeber des Landes ein Minus von 74,4 Milliarden Dollar (54,6 Milliarden Euro) an. Das ist einer der höchsten Verluste der US-Wirtschaftsgeschichte. Die US-Regierung hatte in der Finanz- und Wirtschaftskrise das Steuer bei dem Konzern übernommen. Angesichts der massiven Probleme soll der Staat weitere 15,3 Milliarden Dollar an Hilfen lockermachen. dpa

Fußball-WM schafft deutsche Jobs

Düsseldorf - Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bringt deutschen Unternehmen Aufträge in Milliardenhöhe. Sie profitieren laut einer Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) vor allem von den Investitionen der südafrikanischen Regierung in den Ausbau der Verkehrswege und die Verbesserung der Energieversorgung. Das Auftragsvolumen liege bei rund 1,5 Milliarden Euro, sagte DHIK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben dem „Handelsblatt“. Dadurch seien bei deutschen Firmen rund 15 000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden. Die Siemens-Tochter Osram stattet acht der zehn WM-Stadien mit Lichttechnik aus. MAN Nutzfahrzeuge liefert 110 Busse. HB

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