Wirtschaft : NACHRICHTEN

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Bonn Die Folgen der extremen Hitze und Trockenheit des vergangenen Sommers kosten die deutsche Forstwirtschaft in diesem Jahr fünf Milliarden Euro. Das teilte der Deutsche Forstwirtschaftsrat am Mittwoch in Bonn mit. Pro Hektar Wald wird der Wertverlust auf rund 500 Euro geschätzt, was bei einer Gesamtfläche von rund 10,7 Millionen Hektar in Deutschland zu der enormen Schadenssumme führe. Neben dem ausgebliebenen Holzzuwachs sei für den Wertverlust der abgestürzte Holzpreis verantwortlich. So habe der Kubikmeter Nadelholz im Laufe des Sommers 2003 nur noch 40 Euro statt zuvor 60 Euro gekostet. Wegen Trockenschäden hätten mehrere Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen werden müssen, das habe den Preis gedrückt. dpa

Autoindustrie gibt am meisten

für Innovationen aus

Berlin - Der Fahrzeugbau gibt nach einer Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) so viel Geld für Innovationen aus wie sonst keine andere Branche in Deutschland. Damit stärke er maßgeblich die deutsche Position im weltweiten Wettbewerb, erklärte das ZEW am Mittwoch. 2004 wolle die Branche Ausgaben für neue Produkte und Verfahren in Höhe von 24 Milliarden Euro vornehmen. Dies sei gut ein Drittel der gesamten Innovationsausgaben der deutschen Industrie. Auf Rang zwei und drei bei den Innovationsausgaben folgen die Elektrotechnik und die chemische Industrie. rtr

Institut: Keine Firmen-Abwanderung durch EU-Osterweiterung

Halle - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet nicht mit massiven Standortverlagerungen deutscher Unternehmen in die neuen EU-Mitgliedsländer Osteuropas. Aus ökonomischer Sicht sei die Erweiterung der Union schon zu Beginn der 90er Jahre durch die Marktöffnung auf beiden Seiten vollzogen worden, erklärte das IWH am Mittwoch. Dagegen sei im Außenhandel eine weitere Intensivierung wahrscheinlich, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zur EU-Osterweiterung hervor. ddp

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