Wirtschaft : NACHRICHTEN

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München Die Mutter eines Mitglieds der rechtsextremen „Kameradschaft Süd“ ist zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie die Maschinenpistole ihres Sohnes vergraben hatte. Die 45-Jährige hatte ihren 22-jährigen Sohn nach dessen Festnahme schützen wollen. Das Amtsgericht München verurteilte sie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe von 1350 Euro. AP

Staatsanwalt in Gera ermittelt

nach Attacke auf Westerwelle

Gera - Nach einer Attacke auf den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle hat die Staatsanwaltschaft Gera ein Ermittlungsverfahren gegen die Täterin eröffnet. Es bestehe Verdacht auf Körperverletzung, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Die 34-Jährige hatte Westerwelle am Mittwoch bei einer FDP-Veranstaltung in Gera leicht geohrfeigt. Die Polizei stellte bei der Frau einen Alkoholgehalt von 1,92 Promille fest. Ihre Motive sind unklar. Offen ist, ob Westerwelle Anzeige erstattet. dpa

Gibt es die „Pille danach“

bald ohne Rezept?

Berlin - Die Bundesregierung prüft eine Freigabe der „Pille danach“ zur Schwangerschaftsverhütung nach dem Geschlechtsverkehr. Es werde derzeit mit den Ländern „ergebnisoffen“ über eine Abgabe des Mittels auch ohne Rezept gesprochen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Die Pille kostet rund 16 Euro – ist bislang aber nur auf Rezept erhältlich. Junge Frauen unter 20 Jahren bekommen die Kosten erstattet. Einer Freigabe des Medikaments muss der Bundesrat zustimmen. AFP

Alle Bundesbürger sollen Behördenakten einsehen können

Düsseldorf - Die vier Informationsbeauftragten Deutschlands fordern den Zugang aller Bürger zu allgemeinen Akten der staatlichen Verwaltung. Ein solches Bundesinformationsfreiheitsgesetz sei überfällig, sagte die Beauftragte von NRW, Bettina Sokol, am Donnerstag in Düsseldorf. Bislang gibt es das Recht der Bürger auf Einsicht in allgemeine Behördenunterlagen erst in NRW, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg. dpa

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