Wirtschaft : Nachrichten

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Thomas Uhr ist neuer Leiter des Berliner Daimler-Chrysler-Werkes



Berlin – Thomas Uhr wird ab 1. Juni der neue Leiter des Daimler-Chrysler-Werkes in Berlin-Marienfelde. Er stieg 1992 in das Unternehmen ein und arbeitete nach mehreren Stationen im In- und Ausland zunächst als Leiter des Produktions- und Technologie-Centers für Ur- und Umformen in Untertürkheim. Der jetzige Berliner Werkleiter, Peter Schabert, wechselt in der gleichen Position nach Bremen. Das Daimler-Chrysler-Werk in Berlin gehört mit rund 3000 Mitarbeitern zu den größten industriellen Arbeitgebern in der Region. gta

DGB: Mehr als eine Million Arbeiter leben auf Bettellohn

Berlin – Die Zahl der Menschen, die nicht von ihrem Erwerbseinkommen leben können, hat sich seit der Einführung von „Hartz IV“ um rund 80 Prozent auf mehr als 1,1 Millionen erhöht. Das geht aus einer neuen Studie des DGB hervor. Damit seien mehr als ein Fünftel der Arbeitslosengeld II-Empfänger trotz Arbeit auf Sozialleistungen angewiesen, betonte DGB-Chef Michael Sommer am Montag. Sommer appellierte erneut an die große Koalition, sich auf einen Mindestlohn von wenigstens 7,50 Euro zu einigen. rtr

Verbraucherschützer fordern

Prüfung der Wasserpreise

Hamburg - Nach der Ankündigung des hessischen Wirtschaftsministers Alois Rhiel, einige Wasserversorger in seinem Bundesland zu massiven Preissenkungen zwingen zu wollen, haben Verbraucherschützer eine bundesweite Preisüberprüfung gefordert. Nach den Stromkonzernen nimmt der CDU-Politiker Rhiel nun die Wasserversorger ins Visier. Preissenkungen um 25 bis 40 Prozent seien geboten, sagte der CDU-Politiker am Montag in Wiesbaden. Zuletzt hatte sich der CDU-Minister bundesweit einen Namen als Kämpfer gegen die Marktmacht der Stromkonzerne gemacht. AP

Bekannte haften weniger strikt

für Fehler bei Börsengeschäften

Karlsruhe - Wer jemandem aus dem erweiterten Familienkreis sein Geld für Börsengeschäfte anvertraut, kann ihn für Verluste nicht wie einen professionellen Anlageberater haftbar machen. Nach einem am Montag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) sind die für Banken und Finanzdienstleister geltenden Beratungs- und Informationspflichten in der Regel nicht anwendbar, wenn mit der Geldanlage jemand aus dem weiteren Familienkreis betraut worden ist. Das Karlsruher Gericht wies die Klage einer Frau ab, die 74 000 Euro dem bankerfahrenen Bruder ihres Ex-Lebensgefährten anvertraut hatte und davon nach einem Börseneinbruch nur noch 20 000 Euro zurückbekam (Az: III ZR 75/06). dpa

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