Wirtschaft : Neue Jobs für Beamte

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PERSONALBESTAND

Die Telekom beschäftigt im Inland 170000 Mitarbeiter – viel mehr als sie braucht. Mehr als 100000 arbeiten allein bei der Festnetzsparte TCom. Rund die Hälfte davon sind Beamte. Im März hat die Telekom mit der Gewerkschaft Verdi ein Beschäftigungsbündnis geschlossen: T-Com-Mitarbeiter arbeiten nur noch 34 Stunden pro Woche bei nur teilweisem Lohnausgleich. So konnten 9800 gefährdete Stellen gerettet werden. Bis 2008 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

PERSONALABBAU

Um dennoch Personal abbauen zu können, hat die Telekom die Personalservicegesellschaft Vivento gegründet. Mitarbeiter, die im Konzern nicht mehr benötigt werden, werden in Vivento versetzt. Von dort aus sollen sie in neue Jobs innerhalb und außerhalb des Konzerns vermittelt werden – zunächst mit sehr geringem Erfolg. Doch die Lage hat sich deutlich verbessert: Insgesamt sind rund 26400 Mitarbeiter in Vivento versetzt worden, 7300 haben Vivento bereits wieder verlassen.

PERSONALEINSATZ

Ende Juli hatten zwei Drittel der Vivento-Kräfte (rund 13000 Mitarbeiter) eine Beschäftigung. Als erfolgreiches Projekt wertet die Telekom dabei das Call-Center-Geschäft, das sich intern und extern um Aufträge bemüht. Neu gegründet wurde zudem eine Montage-Firma. In den Zahlen noch nicht enthalten ist eines von mehreren Großprojekten: Zum 1. Juli hat die Telekom 3000 Beamte an die Bundesagentur für Arbeit entsandt – als Berater bei der Einführung von Hartz IV. vis

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