Wirtschaft : Neue Messe in Berlin präsentiert ab 2001 Haushaltsgeräte

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Die Hometech soll als internationale Messe für die Hausgeräte-Industrie gleichermaßen Fachbesucher und Konsumenten ansprechen. "Traditionelle Fachmessen verlieren an Terrain", sagte Raimund Hosch, vorsitzender Geschäftsführer der Messe Berlin, am Freitag bei der Vorstellung des Konzepts. Daher sollen Verbraucher durch Diskussionsrunden und Veranstaltungen rund um das Thema Hausgeräte miteingebunden werden.

Die Hometech findet erstmals vom 25. bis zum 29. April 2001 in Berlin statt. Präsentiert werden unter anderem Haus- und Elektrogeräte sowie Küchenmöbel. "Wir haben schon mit vielen Herstellern gesprochen und haben ein sehr gutes Gefühl", sagte der Geschäftsführer der Messe Berlin, Jochen Martin. Die Hometech sieht sich dabei als Konkurrenz zur Domotechnika in Köln, die im gleichen Rythmus ebenfalls alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Als Vorteil der Hometech nannte Hosch neben dem Standort Berlin vor allem das Publikumskonzept. Geführt werden sollen die Besucher durch Themenparks wie Service, Ratgeber, Entertainment und Zukunft. Als Attraktionen sind Kochkurse mit Alfred Biolek oder Verona Feldbusch und Spielshows geplant. Auch ein Designer-Wettbewerb sei denkbar, sagte Hosch.

Um die neue Messe für die Aussteller schmackhaft zu machen, sollen die Standmieten relativ niedrig sein. "Die Präsentation muss sich wirtschaftlich wieder rechnen", sagte der Vorsitzende. Zudem können die Teilnehmer ihre Produkte schon vorab im Internet auf einer Cybermesse ausstellen. Interessierte Aussteller und Besucher können sich auf einer Website über die Hometec informieren. Der Eintrittspreis für Besucher soll bei etwa 20 Mark liegen. Langfristig angestrebt wird ebensoviel Publikum wie bei der Internationalen Funkausstellung, die rund 70 000 Fachbesucher anzieht.

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