Wirtschaft : Neue Runde im Rechtsstreit um Aufbau-Verlag

BERLIN (dpa).Der Rechtsstreit um die Privatisierung des Berliner Aufbau-Verlages geht in eine neue Runde.Verleger Bernd F.Lunkewitz hat gegen leitende Mitarbeiter der früheren Treuhandanstalt - jetzt Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) - und der Unabhängigen Kommission für Parteivermögen Strafanzeige wegen des Verdachts des Betrugs, des Prozeßbetrugs und der Rechtsbeugung erstattet.Wie der Verlag am Montag in Berlin mitteilte, wird die Verhandlung vor dem Berliner Kammergericht am 17.März stattfinden.Die Strafanzeige befasse sich mit Vorgängen, an denen auch die ehemaligen Präsidenten der Treuhandanstalt Birgit Breuel und Heinrich Hornef sowie der BvS-Präsident Günter Himstedt sowie der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission, Hans-Jürgen Papier, beteiligt gewesen seien.Zum Beweis wurden zahlreiche interne Dokumente aus der Treuhandanstalt/BvS und aus der Unabhängigen Kommission vorgelegt, die das "strafbare Verhalten der Behörden seit 1991" belegten.Die Vorwürfe seien sämtlich mit "eigenen Dokumenten der Behörde" zu belegen, sagte Lunkewitz.

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