Wirtschaft : Neue Schlappe für Schering

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat innerhalb einer Woche eine zweite Schlappe bei der Zulassung eines Hormonprodukts für den USMarkt hinnehmen müssen. Die US- Gesundheitsbehörde FDA habe für das neue Hormonersatzpräparat „Angeliq“ zur Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren vorläufig keine Zulassung erteilt, teilte Schering mit. Die Entscheidung habe keine Auswirkung auf die Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Jahr. dpa

Mini macht BMW Freude

Zum dritten Mal in diesem Jahr hat BMW die Absatzprognose für sein Kleinfahrzeug Mini erhöht. „Wir haben uns vorgenommen, 2002 mehr als 140000 Fahrzeuge auszuliefern", sagte BMW-Vertriebschef Michael Ganal am Freitag in München. Ursprünglich hatte der Konzern angepeilt, im ersten Jahr nach der Markteinführung 100000 Autos abzusetzen. Diese Zahl hatte BMW bereits im September leicht übertroffen. nad

Delta streicht weitere 8000 Jobs

Die drittgrößte US-Fluglinie, Delta Airlines, hat nach massiven Verlusten im dritten Quartal angekündigt, bis zu 8000 weitere Jobs zu streichen. Seit den Terroranschlägen vor gut einem Jahr, die die US-Airlines in eine tiefe Krise stürzten, werden damit insgesamt 21000 Stellen bei Delta gestrichen. Delta hatte im dritten Quartal einen Verlust von 326 Millionen Dollar eingeflogen. AP

Daimler-Chrysler in Georgia

Der US-Bundesstaat Georgia hat nach Medienberichten den Zuschlag für eine neue Daimler-Chrysler-Fabrik bekommen, in der Sprinter- und Vito-Vans gebaut werden sollen. Ein Daimler–Chrysler-Sprecher sagte dazu, eine Entscheidung, ob, wann und in welchen Schritten ein neues Werk gebaut werde, sei noch nicht getroffen. Richtig sei aber, dass man sich bei der Standortsuche nur noch auf Georgia konzentrieren werde. Das Werk solle 754 Millionen Dollar kosten und rund 3300 Mitarbeiter beschäftigen, berichtete die „New York Times“. dpa

Zu viele Condor-Flugzeuge

Der Touristikkonzern Thomas Cook erwägt die Stilllegung eines Teils seiner Condor-Flugzeuge. Hintergrund sind Sparbemühungen. „Im Rahmen der Budgetplanungen denken wir über verschiedene Möglichkeiten nach und prüfen auch die Auslastung bei Condor“, sagte ein Sprecher des zweitgrößten deutschen Reiseanbieters. Bei der Charterflugtochter gebe es Überkapazitäten. dpa

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