Neuer Ärger für Opel Mutter GM : Ermittlungen gegen Rechtsabteilung von General Motors eingeleitet

Die defekten Zündschlösser beschäftigen GM immer weiter. Nun wird untersucht, ob die Rechtsabteilung versucht hat, etwas zu vertuschen.

Neue Modelle. Mitte August stelle GM am Huangpu Fluss in Schanghai den Cadillac ATS-L vor. GM will ihn in China produzieren und verkaufen. Derweil haben die Amerikaner in der Heimat immer noch Ärger mit defekten Zündschlössern aus der Vergangenheit.
Neue Modelle. Mitte August stelle GM am Huangpu Fluss in Schanghai den Cadillac ATS-L vor. GM will ihn in China produzieren und...Foto: AFP

Der Opel-Mutter General Motors droht wegen des Skandals um defekte Zündschlösser weiterer Ärger: Wie das „Wall Street Journal“ mit Bezug auf Insider berichtete, untersuchen US-Ermittler mögliche Vertuschungen der GM-Rechtsabteilung.

Sollten Mitarbeiter Aufsehern Beweise vorenthalten haben, hätte dies die Rückrufe der mangelhaften Autos verzögern können.

GM geht von 13 Todesfällen aus

Wegen des Debakels mit den Zündschlössern, die bei voller Fahrt in die „Aus“-Position zurückspringen können, musste GM Millionen Wagen zurückrufen.

Das Unternehmen selbst geht davon aus, dass der jahrelang ignorierte Defekt zu Unfällen mit 13 Toten geführt hat. Andere Schätzungen liegen höher.

Die Untersuchung beginnt erst

Im „Wall Street Journal“ heißt es, die Untersuchung sei noch am Anfang und könne durchaus auch ohne Konsequenzen für GM bleiben. Ein Sprecher des Autokonzerns sagte, man kooperiere mit den Ermittlern. dpa

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