Wirtschaft : Neuer Schwellenländer-Fonds

Bankhaus Löbbecke bündelt Top-Fonds der Wachstumsregionen

BERLIN(mot).Das Berliner Privatbankhaus Löbbecke legt für deutsche Privatanleger noch bis zum 31.Oktober 1997 einen Aktienfonds zur Zeichnung auf, der sich auf die Schwellen- und Entwicklungsländer konzentriert und aus zwei Währungstranchen in D-Mark und Dollar besteht.Das Garantieprodukt setzt sich aus drei der weltweit renommiertesten Emerging-Markets-Fonds zusammen: dem Templeton Fund (50 Prozent), der in über 400 Unternehmen in 13 Schwellenländer investiert, dem Mercury Fund (30 Prozent) mit Schwerpunkt Osteuropa und dem GT Fund (20 Prozent), der sich auf China konzentriert.Das Garantieprodukt hat eine Laufzeit von fünf Jahren, das heißt die Anlage ab 10 000 DM bzw.Dollar wird am 4.November 2002 mindestens zu 100 Prozent zurückbezahlt.Hans-Hermann Jakob, Leiter der Anlagestrategie und Produktentwicklung beim Bankhaus Löbbecke, das das neue Produkt zusammen mit der Société Générale und der Münchener Fonds Consult zusammengestellt hat, nennt als zentralen Vorteil für Anleger die strengen Auswahlkriterien, nach denen die namhaften Fondsgesellschaften ausgewählt wurden.Anleger könnten so mit einem deutlich gestreuten Risiko an der Aufwärtsentwicklung der Schwellenländer über die regional besten Aktienfonds teilhaben.So schätze die Weltbank, daß sich im Jahr 2010 unter den 10 größten Volkswirtschaften sieben der heutigen Entwicklungsländer befinden.Im nächsten Jahr werde das durchschnittliche Wachstum der entsprechenden Länder doppelt so hoch wie das der Industrieländer sein.Die Anlage sei freilich nichts für denjenigen, der zwischenzeitlich sein Geld brauche, schränkt Jakob ein.

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