Wirtschaft : Neuerwerb Hauser-Baumärkte wird voraussichtlich voll übernommen

Die AVA-Baumärkte sind auch dieses Jahr wieder kräftig gewachsen. Die 128 Baumärkte der Bielefelder Einzelhandelsgruppe AVA, Allgemeine Handelsgesellschaft der Verbraucher AG, werden 1999 ihren Umsatz voraussichtlich um 400 Millionen auf 1,9 Milliarden Mark steigern. Von dem Wachstum entfallen 225 Millionen Mark auf die Vertriebslinien Marktkauf und dixi, berichtete ein Unternehmenssprecher am Montag in Bielefeld. Das Umsatzplus in diesem so genannten Altbereich betrage mehr als 13 Prozent. Die mehrheitlich übernommenen 24 Hauser-Baumärkte steuerten 175 Millionen Mark Einnahmen bei. Bereinigt um neue Verkaufsflächen erreichten die AVA-Baumärkte ein Wachstum um rund zwei Prozent.

Die Integration der Hauser-Baumärkte sei vollzogen, teilte AVA mit. Seit dem 27. Dezember gebe es eine einheitliche Außendarstellung mit den Bau-, Hobby- und Gartencentern von Marktkauf. Die Einbeziehung in die Logistik, die Übernahme des Dauertiefpreis-Konzepts und die Sortimentsangleichung einschließlich der AVA-Eigenmarken waren bereits zuvor abgeschlossen worden.

Der Handelskonzern hatte zum 1. Juli 51 Prozent der Anteile an der Delta Hauser Baumarkt GmbH & Co. KG von der Lidl & Schwarz-Gruppe aus Neckarsulm erworben. Der AVA-Vorstandschef Kurt Lindemann kündigte an, die Bielefelder würden ihre Option auf die restlichen 49 Prozent Anteile zum 31. Dezember 1999 ausüben.

Im kommenden Jahr will die AVA neun Marktkauf-Baumärkte in den Niederlanden an die niederländische Vendex-Gruppe abgeben. Gleichzeitig sollen bis zum Mai 16 Selbstbau-/Novo-Baumärkte übernommen werden und das norddeutsche Vertriebsgebiet verstärken. Zudem sind in Deutschland sechs Neueröffnungen sowie 20 Umbauten oder Erweiterungen geplant.

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