NEW ECONOMY : Die Dotcom-Blase

Die meisten deutschen Privatanleger denken bei Risikokapital vor allem an Verluste. Zu lebendig sind noch die Erinnerungen an den Neuen Markt, der 1997 als Börsensegment für die aufstrebende New Economy rund um das Internet entstanden war und im Zuge der Dotcom-Euphorie auch Goldritter und betrügerische Unternehmer anzog. Nach hohen Gewinnen fiel das Kartenhaus nach dem Platzen der Internetblase in sich zusammen, der Marktindex Nemax verlor 96 Prozent seines Wertes, Anlegergelder in Höhe von 200 Milliarden Euro lösten sich in Luft auf. 2003 wurde der Neue Markt geschlossen. Allerdings: Ein Teil der damals notierten Firmen existiert heute noch – und zwar als Teil des Tec Dax, etwa Dialog Semiconductor, Aixtron oder Qiagen. Experten fragen nun, wie das einstige Debakel am Neuen Markt künftig unterbunden werden könnte. moc

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