Wirtschaft : New-Economy-Lexikon: Business Plan

mot

Am Anfang steht der Business Plan. Er ist das Aushängeschild einer guten Geschäftsidee. Unabhängig von der Größe eines Unternehmens oder der Branche: Der Geschäftsplan ist die Grundlage für Gespräche der Firmengründer mit Bankern und Beteiligungsgesellschaften, die das nötige Startkapital zur Verfügung stellen sollen. Bausteine des Business Plans sind neben der überzeugenden Präsentation der Geschäftsidee ein Umsatz-, Ausgaben- und Investitionsplan, eine Rentabilitätsvorschau und gegebenfalls eine erste Personalplanung. Zugleich legen die Gründer die Rechtsform ihres Unternehmens fest. Mit dem Business Plan werden aber nicht nur Geldgeber gewonnen. Er hilft den Startup-Unternehmern zugleich, sich Klarheit über ihre geschäftlichen Ziele zu verschaffen, eine Strategie für die ersten Jahre festzulegen und plausible Meilensteine für die Financiers zu formulieren. Der Gründungsboom hat die Zahl der Business Pläne in die Höhe getrieben. Banken und Venture-Capital-Firmen haben deshalb die Auswahlverfahren verschärft. Mehr noch als ein guter Business Plan zählt die Erfahrung der Unternehmer. Und: Wer auf einer Seite nicht schlüssig erklären kann, womit er Geld verdienen will, fällt durch.

0 Kommentare

Neuester Kommentar