Wirtschaft : New-Economy Lexikon: Content

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"Content is king" - so hieß es Anfang des Jahres bei Analysten, die sich mit Medien-, Unterhaltungs- und Internet-Aktien beschäftigten. Ohne Inhalte ist das Internet tot. Die Netz-Wirtschaft lebt nicht von den Vertriebswegen allein, entscheidend ist, was der surfende Kunde auf den elektronischen Plattformen findet: Texte, Bilder und Daten - Content eben. Euphorisch präsentierten sich die Rechtehändler, Filmproduzenten, Datenlieferanten und Medienhäuser den Anlegern. Die griffen mutig nach den Aktien der Inhalte-Industrie. Doch dann platzte die Blase. Die Branche hatte das Vertrauen der Börse verspielt. Der Grund: Wer nur auf Content setzt, überlebt nicht. Konvergenz ist das neue Zauberwort. "Man braucht im Grunde drei Dinge: Inhalt plus Zugang plus Konvergenz", sagt Jean-Marie Messier, Vorstandschef des französischen Vivendi-Konzerns, der sich Telefon-, Internet- und Softwarefirmen, Verlage und TV-Sender gekauft hat, um sowohl den Inhalt als auch den Vertrieb zu kontrollieren.

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