Wirtschaft : New-Economy-Lexikon: Elektronische Märkte

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Elektronische Marktplätze haben viele Gemeinsamkeiten mit traditionellen Marktplätzen. Wie auf einem Wochenmarkt kann sich der Kunde schnell und kostengünstig einen Überblick über das Angebot verschiedener Anbieter verschaffen, kann Qualität und Leistung direkt vergleichen. Im Internet entstehen immer mehr dieser virtuellen Handelsplattformen, auf denen Anbieter einer Branche ihr Angebot gemeinsam präsentieren. In Europa, so schätzen Marktforscher, gibt es bereits etwa 200 solcher Plattformen. Neben der Transparenz über das Angebot bieten sie die Möglichkeit der schnellen - elektronischen - Geschäftsabwicklung. Allerdings verschärfen sie auch den Wettbewerb unter den Anbietern. Ein optimal gestalteter elektronischer Marktplatz sollte den gesamten Prozess von der Informationsphase bis hin zur Lieferung und Bezahlung begleiten. Marktplätze bieten den Unternehmen die Möglichkeit, direkt an den Kunden heranzutreten und den Handel dabei zu übergehen. Den bisher größten Marktplatz im Internet gründeten zwölf führende Hersteller der Computerindustrie, darunter Hewlett-Packard und Compaq. Sie erwarten ein Handelsvolumen von 600 Milliarden Dollar.

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