Wirtschaft : New-Economy-Lexikon: Portal

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Der erste Anlaufpunkt für das Surfen im Netz ist ein Portal, ein Eingangstor ins Internet. Portale sind zum Beispiel die Startseiten von Onlinediensten wie AOL und T-Online oder auch die Homepage des Webkatalogs Yahoo. Hier wird dem Nutzer der Zugang ins Netz durch thematisch geordnete Verzeichnisse von Webadressen erleichtert. Außerdem findet er hier aktuelle Informationen etwa über Politik, Wirtschaft, Wetter und Sport. Portale bieten daneben auch Suchwerkzeuge und Kommunikationsdienste (E-Mail und SMS). Einnahmen erzielen Portale vor allem aus der Vermarktung von Werbung. Wegen der hohen Besucherzahlen sind sie für Werbetreibende besonders interessant. Es gibt verschiedene Arten: Offene Portale sind jedem über das Netz zugänglich, ihre Hauptleistung besteht in der Katalogfunktion. In geschlossene Portale finden nur registrierte Nutzer Eingang. Personalisierte Portale wiederum sind nach den persönlichen Bedürfnissen des Nutzers konfiguriert. Eine besondere Form sind vertikale Portale, die nicht Zugang zu unterschiedlichen Angeboten bieten, sondern sich auf ein Thema konzentrieren und hierzu ein umfangreiches Angebot liefern.

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